Tagungen

27.11.2015 | Workshop | ifa-Bibliothek, Stuttgart
WIKA-Workshop 2015 "Diaspora – Netzwerke globaler Gemeinschaften"
WIKA-Workshop 2015 "Diaspora – Netzwerke globaler Gemeinschaften"

"Diaspora – Netzwerke globaler Gemeinschaften"

Inwiefern können Angehörige einer Diasporagemeinschaft als transkulturelle Botschafter und Ideengeber wertvoll sein? Worin liegen Gefahren zum Beispiel durch radikale Gruppierungen? Welche Chancen bieten Social Media und Digitalisierung für die Integration von Angehörigen einer Diasporagemeinschaft? Und wie ist ein Anschluss der Außenkulturpolitik an diese Prozesse sinnvoll zu gestalten?
Kooperationspartner war das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft / KIT.

04. – 05.12.2014 | Workshop | Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin
WIKA-Streitgespräch 2014
WIKA-Workshop 2014

"Zurück in die Zukunft?"

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Europa zwischen Renationalisierung und Globalisierung

Bei den Europawahlen in diesem Jahr haben die Parteien, die besonders intensiv an Nationalgefühle appellierten, die höchsten Zugewinne erzielt. Mit dem Erfolg nationaler Protestparteien in Frankreich und Großbritannien gehen die Selbständigkeits- und Unabhängigkeitsbewegungen der Schotten und Katalanen einher, die von den Flamen, Basken, Korsen und Bretonen mit großem Interesse verfolgt werden. Welche Zukunft hat unter der Voraussetzung, dass im Nationalen das bessere Modell als in der europäischen Integration gesehen wird, die Europäische Union? Wie positioniert sich die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Spannungsfeld zwischen Renationalisierung und Globalisierung? Gibt es eine gemeinsame kulturelle Basis, auf die die Kulturpolitik in Europa rekurrieren kann, die sie fördern und als Modell weiterentwickeln kann?

18. Juli 2013 – 19. Juli 2013 | Workshop | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

"Kulturelle Faktoren von Geopolitik"

Der Workshop wird in diesem Jahr das Thema behandeln. Das Thema Geopolitik wird heute international lebhaft diskutiert. Nachdem der Begriff in Deutschland lange diskreditiert war, wird er seit einigen Jahren von einer 'kritischen' Geopolitik wieder aufgenommen. Diese fragt nach den Interessen hinter den politisch-ökonomischen Raumkonstrukten der 'klassischen' Geopolitik und untersucht die Verfahren, mit denen diese Interessen verfolgt werden. Dazu gehört auch der Rückbezug auf kulturelle Faktoren. In Form von 'soft power' und anderen Verfahren auswärtiger Kulturpolitik wird dieser Bezug zu einem Instrument politischen Handelns. Im WIKA-Workshop soll allerdings nicht nur der Umgang mit kulturellen Faktoren in der 'klassischen' Geopolitik etwa der USA und Chinas behandelt werden. Vielmehr soll auch gefragt werden, wie die Europäer und ihre Partner kulturelle Faktoren zur Konstituierung von politischen Handlungsräumen einsetzen können und wie ein nichtobjektivistisches, partnerschaftliches Konzept von Geopolitik zu entwickeln wäre. Dieses sollte nicht auf 'Einflusszonen' zielen, sondern auf Aufwertung und Stärkung eventuell bereits vorhandener funktionaler Strukturen.

Geschäftsführung / Kontakt

Gudrun Czekalla

Gudrun Czekalla
Tel. +49.711.2225.147
wika(at)ifa.de