ifa-Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik

Forschungspreisträger 2017

Manuela Sato-Prinz; Foto: privat

Manuela Sato-Prinz

Deutschlandbilder und Studienaustausch. Zur Veränderung von Nationenbildern im Rahmen von Studienaustauschaufenthalten am Beispiel japanischer Austauschstudierender in Deutschland.

Manuela Sato-Prinz studierte Deutsch als Fremdsprache, Japanologie und Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie 2016 auch das Promotionsverfahren abschloss. Mehrfache Praxis- und Forschungsaufenthalte führten sie bereits während ihres Studiums nach Japan. Berufliche Erfahrungen sammelte sie darüber hinaus als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache sowie als Mitarbeiterin im universitären International Office. Derzeit verantwortet sie an der TUM School of Management der Technischen Universität München als Teamleiterin den Bereich Student Affairs and International Programs.

Lara Jüssen; Foto: privat

Lara Jüssen

 Animating Citizenship. Latin American World-Makers Resisting Crisis in Madrid
(im Buchhandel: Migration Citizenship Labour: Latin American World-Makers Resisting Crisis in Madrid)

Lara Jüssen hat in Köln und Buenos Aires Lateinamerikanistik studiert und in Bonn im Fach Kulturanthropologie promoviert. Von 2010 bis 2016 war sie Mitarbeiterin des "Kompetenznetz Lateinamerika – Ethnicity Citizenship Belonging" und hat danach am Bonner Zentrum für Entwicklungsforschung und an der Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales FLACSO – Sede Ecuador gearbeitet sowie in Bonn, Gießen, Quito und Köln Lehraufträge übernommen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Migration, Citizenship, Arbeit und Gender sowie Fragen von politischer Ökonomie und sozialer Ungleichheit, soziale Netzwerke und Zugehörigkeit, Affekte und kulturelle Artikulationen.

Frühere Preisträgerinnen und Preisträger

2016 / Elena Korowin

2016 / Elena Korowin

Elena Korowin studierte Kunstwissenschaft, Medientheorie und Philosophie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und promovierte dort 2013. Nach einem Volontariat in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden widmet sie sich seit 2015 ihrer Habilitation. Schwerpunkte ihrer Forschung sind Kulturtransfer, kulturelle Identitäten und Kunstsoziologie. Seit 2015 ist Dr. Elena Korowin Stipendiatin des Brigitte-Schlieben-Lange Programms des MWK Baden-Württemberg.

Laudatio Jessica Gienow-Hecht (PDF)
Dankesrede Elena Korowin (PDF)

2016 / Jens Adam

2016 / Jens Adam

Jens Adam studierte Europäische Ethnologie und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach arbeitete er als ifa-Kulturmanager in Oppeln und als Robert-Bosch-Kulturmanager in Breslau. Seine Dissertation über Auswärtige Kulturpolitik in Konfliktregionen an der Humboldt-Universität schloss er 2015 ab. Zurzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Anthropologie des Politischen, anthropologische Europäisierungs- und Humanitarismusforschung und Stadtanthropologie.

Laudatio Martina Fischer (PDF)
Dankesrede Jens Adam (PDF)

2015 / Annika Hampel

2015 / Annika Hampel

Annika Hampel studierte Sprachen-, Wirtschafts- & Kulturraumstudien an der Universität Passau und Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie promovierte am Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim über "Fair Cooperation – Partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik". Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Internationalisierung von Forschung und Lehre. Seit Juli 2015 leitet Dr. Annika Hampel das International Office der Hochschule Schmalkalden.

2015 / Katayon Maier

2015 / Katayon Maier

Katayon Meier studierte Deutsch an der Universität Teheran und lebt seit 2001 in Deutschland, wo sie ihre Ausbildung an der Universität Karlsruhe (KIT) in den Pädagogik und Soziologie abschloss. 2013 promovierte sie im Fach Allgemeine Pädagogik über "Kultur und Erziehung. Neukantianische Pädagogik als transkulturelles Erziehungskonzept". Schwerpunkte ihrer Forschung sine "transkulturelle Erziehung", "Migration und Identitätsbildung", "pädagogische Beratung als Hilfe zur Selbst- und Lebensgestaltung" sowie "ästhetische Erziehung".

2014 / Leif H. Seibert

2014 / Leif H. Seibert

Leif H. Seibert, Träger des ifa-Forschungspreises 2014

Dr. Leif H. Seibert studierte Philosophie und Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover und promovierte 2013 im Rahmen der Bielefeld Graduate School in History and Sociology an der Universität Bielefeld im Fach Soziologie zum Thema "Religious credibility under fire, a praxeological analysis of the determinants of religious legitimacy in postwar Bosnia and Herzegovina". Seine Arbeitsschwerpunkte sind Konflikt- und Friedensforschung, Religions- und Ideologiekritik, Theorien und Methoden der Religionssoziologie sowie Deutscher Idealismus.

2013 / Reinhild Kreis

2013 / Reinhild Kreis

Reinhild Kreis

Reinhild Kreis, 1978 in Fulda geboren, studierte zwischen 1998 und 2004 Neuere und Neueste Geschichte, Bayerische Landesgeschichte und Neue Deutsche Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am National University College of Ireland in Galway. 2009 legte sie ihre Dissertation "Auswärtige Kultur- und Informationspolitik der USA in der Bundesrepublik: Deutsch-Amerikanische Institute und Amerikahäuser (1960 – 1985)" an der LMU München vor. Seit Ende 2009 forscht und lehrt Reinhild Kreis am Lehrstuhl für Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums (GETK) der Universität Augsburg.
Interview mit Dr. Reinhild Kreis: "Eine lokale Ebene der deutsch-amerikanischen Beziehungen"

2012 / Jan Kruse

2012 / Jan Kruse

Jan Kruse

Jan Kruse wurde 1971 in Erlangen geboren und hat seine Schulzeit in Krefeld, Hannover und Einbeck verbracht. In Köln und Leiden/NL studierte er Allgemeine Sprachwissenschaft und Philosophie und schloss das Studium 2001 mit Doctorandus (M.A.) in Leiden ab. 2012 promovierte er in Germanistischer Sprachwissenschaft an der Uni Duisburg-Essen. Sein Doktorvater und Erstgutachter war Prof. Ulrich Ammon. Zurzeit lebt er als Sprachwissenschaftler und Übersetzer in Köln.

2010 / Patrick Schreiner

2010 / Patrick Schreiner

Patrick Schreiner

Patrick Schreiner wurde 1978 in Achern geboren. Sein Abitur machte er an der Heimschule Lender, Sasbach. Von 1999 bis 2001 studierte er Politikwissenschaften und der Germanistik an der Universität Heidelberg. Er schloss das Studium an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main ab. In den Jahren 2004-2009 arbeitete er dort an seiner Dissertation. In den folgenden Jahren erhielt er Lehraufträge (Politikwissenschaft) an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt und der Freien Universität Berlin. Seit 2009 ist er als Referent für Wirtschaft, Umwelt, Europa beim DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt tätig.

2009 / Olaf Praetorius

2009 / Olaf Praetorius

Preisverleihung an Olaf Praetorius

Olaf Praetorius wurde 1983 in Ostfildern-Ruit geboren. Bereits während der Schulzeit musizierte er in mehreren Jugendorchestern und nahm erfolgreich bei "Jugend musiziert" teil. 2003 begann Olaf Praetorius das Schulmusikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, das er 2009 mit der Diplomarbeit "Musiklehre und -lernen auf der Spur kultureller Authentizität? Südkoreanische Musikstudentinnen und Musikstudenten im 'Ursprungsland der Musik'" abschloss. An der Universität Stuttgart beendete er 2012 sein Beifachstudium in Mathematik. Seit Anfang 2013 absolviert Olaf Praetorius, heute verheiratet Golomb, das Lehramtsreferendariat an einem Mannheimer Gymnasium.

2008 / Peter Ulrich Weiß

2008 / Peter Ulrich Weiß

Peter Ulrich Weiß

Peter Ulrich Weiß schloss 1987 sein Abitur ab und begann danach eine Berufsausbildung zum Kulissenmaler in den DEFA-Filmstudios Potsdam/Babelsberg. Von 1992 bis 2001 studierte er Geschichte und Romanistik an den Universitäten Potsdam, Paris und Bukarest. Zwischen 2001 und 2004 war er als wissenschaftliche Hilfskraft am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam tätig und war Promotionsstipendiat der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius mit einem Thema zur deutsch-deutschen Kulturkonkurrenz in Rumänien. Ab 2004 war er drei Jahre lang  Lektor  für Geschichte  und Philosophie der Robert Bosch Stiftung an der Staatlichen Universität Kaliningrad. Vom Juli 2008 an war Peter Ulrich Weiß Postdoc-Stipendiat der Thyssen Stiftung am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Seit März 2010 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Potsdam tätig.

2008 / Tobias Mosig

2008 / Tobias Mosig

Tobias Mosig

Tobias Mosig wurde 1977 in Dresden geboren, studierte Film- und Fernsehproduktion an der Hochschule für Film und Fernsehen "HFF Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Sein Studium beendete er mit der Diplomarbeit "Goethe-Institut e.V.: Weltvertrieb für deutsche Filme? – Das Goethe-Institut als kultureller Botschafter des deutschen Films im Ausland und dessen aktuelle Zusammenarbeit mit German Films und den deutschen Weltvertrieben", für die er mit dem Förderpreis 2008 ausgezeichnet wurde. Mosig ist Autor verschiedener Artikel und Bücher zu filmwirtschaftlichen Themen. Derzeit lebt er in Berlin und arbeitet freiberuflich in verschiedenen Positionen in der Film- und Fernsehwirtschaft. 

2007 / Isabel Schäfer

2007 / Isabel Schäfer

Isabel Schäfer

Isabel Schäfer absolvierte von 1987-1989 ein Studium der Pantomime an der École Internationale de Mimodrame Marcel Marceau und der École Mime Corporel Soum & Wasson in Paris. Von 1991 bis 1996 studierte sie Politikwissenschaft am Institut d’Etudes Politiques de Paris und am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Im Jahr 2006 promovierte sie zum Thema "Europa und das Mittelmeer. Die kulturelle Dimension der Euro-Mediterranen Partnerschaft: Konstruktion eines euro-mediterranen Kulturraums?". Seit 2008 ist Isabel Schäfer Koprojektleiterin des Volkswagen-Forschungsprojektes "Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle: Identitäts- und Abgrenzungsrituale von Menschen mit muslimischen Migrationshintergrund im deutsch-europäischen Innen- und Außenverhältnis".

2006 / Udo M. Metzinger

2006 / Udo M. Metzinger

Udo. M. Metzinger studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Köln. Sein Promotionsstudium absolvierte er in Köln und als Gastwissenschaftler in Washington, DC. Er arbeitet als Dozent und Autor unter anderem im Netzwerk Politische Bildung in der Bundeswehr, an der Universität der Bundeswehr München, für das Bundesamt des Zivildienstes sowie an den Volkshochschulen Leipzig und München.

2006 / Matthias Bode

2006 / Matthias Bode

Matthias Bode wurde 1978 in Wolfenbüttel geboren und studierte Mittlere und Neuere Geschichte sowie Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Newcastle upon Tyne (Großbritannien). An der juristischen Fakultät der Universität Göttingen promoviert er über die Entwicklung des auswärtigen Kulturverwaltungsrechts.

2005 / Naika Foroutan

2005 / Naika Foroutan

Naika Foroutan wurde 1971 geboren, studierte an der Universität Köln Politikwissenschaften, Romanistik und Islamwissenschaften. Sie promovierte bei Prof. Dr. Bassam Tibi an der Georg-August-Universität Göttingen zum Thema "Inter-zivilisatorische Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt". Nach ihrer Promotion arbeitete sie als Lehrbeauftragte für Politikwissenschaft in Göttingen und Berlin. Seit 2009 forscht und lehrt Dr. Naika Foroutan am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

2003 / Ulrike Stoll

2003 / Ulrike Stoll

Ulrike Stoll, Jahrgang 1972, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2002 legte sie ihre Promotion über Dieter Sattler vor, den bayerischen Staatssekretär für schöne Künste, Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes, Mitbegründer des Goethe-Instituts und Botschafter Deutschlands im Vatikan. Die Dissertation trug den Titel "Kulturpolitik als Beruf. Dieter Sattler (1906-1968) in München, Rom und Bonn".

2002 / Robert Peise

2002 / Robert Peise

Robert Peise wurde 1965 in Berlin-Wilmersdorf geboren. Von 1990-92 absolvierte er eine Ausbildung zum Verlagsbuchhändler in Hildesheim, bevor er 1993 dort das Studium der Kulturpädagogik aufnahm. Dieses schloss er 2002 als Kulturwissenschaftler mit der Diplomarbeit "Ein Kulturinstitut für Europa" ab. Maßgeblich wirkte Peise im Jahr 2008 an dem von Prof. Wolfgang Schneider herausgegebenen Buch "Auswärtige Kulturpolitik" mit und nahm 2009 als Redner bei den Loccumer Gesprächen teil. Robert Peise arbeitet heute als freier Autor in Hildesheim.

2001 / Dirk Scholten-Akoun

2001 / Dirk Scholten-Akoun

Dirk Scholten-Akoun wurde 1963 geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen und schloss das Studium mit dem Magister Artium ab. Er promovierte bei Prof. Dr. Ulrich Ammon im Bereich Soziolinguistik.

2001 / Verena Andrei

2001 / Verena Andrei

Verena Andrei schloss ihr Magisterstudium der Politikwissenschaft und der Neueren deutschen Literatur an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ab, und promovierte anschließend über "Die auswärtige Sprachpolitik der Bundesrepublik Deutschland gegenüber den Staaten Mittel- und Südosteuropas und in der Europäischen Union". Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Momentan ist Verena Andrei als Referentin im Forschungsbereich der Baden-Württemberg Stiftung in Stuttgart tätig.

Der ifa-Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik wird jährlich neu ausgeschrieben. Mit ihm wird eine herausragende und die Forschung besonders weiterführende Masterarbeit oder Dissertation ausgezeichnet, die Themen an der Schnittstelle zwischen Kultur und Außenpolitik erforscht.
Der Preis ist mit € 3.000 dotiert. Über die Verleihung wird im Frühjahr entschieden.

Die Preisverleihung des ifa-Forschungspreises 2017 findet am 23.11 in Stuttgart statt

Markus Wegner (CC0 1.0) via pixelio

Ausschreibung 2018

Vorschläge für den ifa-Forschungspreis 2018 können bis 31. März 2018 eingereicht werden. Weitere Informationen unter "Verfahren und Bedingungen". 

Verfahren und Bedingungen

Verfahren und Bedingungen

  • Keine eigene Bewerbung, sondern Vorschlag einer deutschen Hochschullehrerin oder eines Hochschullehrers, verbunden mit zwei Gutachten, die im Rahmen des Prüfungsverfahrens erstellt worden sind.
  • Vorlage der Arbeit in zwei Exemplaren, die in der Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen verbleiben.
  • Die Arbeit muss zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember des Vorjahres als Magister- oder Diplomarbeit eingereicht oder als Dissertation akzeptiert oder veröffentlicht worden sein.
  • Einreichungsfrist: 31. März des Vorschlagsjahres
  • Anschrift: Institut für Auslandsbeziehungen, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

    Institut für Auslandsbeziehungen

    Gudrun Czekalla
    Charlottenplatz 17
    70173 Stuttgart

    forschungspreis(at)ifa.de

    Gudrun Czekalla

    Kontakt

    Gudrun Czekalla
    Tel. +49.711.2225.148
    czekalla(at)ifa.de