• In Indien steht 2011 ein "Deutschland-Jahr" auf dem Kulturprogramm. In China sind im Jahr 20 nach der deutschen Einheit Filme zum Vereinigungsprozess populär. Bemerkenswert viele Menschen in Kamerun lernen Deutsch. In Bulgarien sind Scorpions und Beethoven gleichermaßen beliebt. Deutsche Kultur, insbesondere Literatur und Musik, ist vielerorts präsent. Von Pablo Kummetz, Stefanie Duckstein, Alexander Andreev, Priya Esselborn, Hao Gui, Behzad Keshmiripour ![]()
• Vor sieben Jahren öffnete die neue Große Moschee in Granada ihre Pforten, 500 Jahre nachdem die letzten Muslime durch die katholische Reconquista von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden. Trotz des multikulturellen Charakters der Stadt bereitet der Ruf des Muezzins manchen Anwohnern Unbehagen. Von Troy Nahumko![]()
• 2010 sei das wohl wichtigste Jahr für Südafrika seit der Überwindung der Apartheid 1994, sagte Präsident Jacob Zuma im Januar 2010. Auf der ersten Fußball-Weltmeisterschaft in einem afrikanischen Land ruhen große Hoffnungen. Sie soll Wohlstand und Einheit bringen für das Land am Kap. "Bafana Bafana", das Nationalteam Südafrikas, kann es richten – da sind sich alle Südafrikaner einig. Von Viktoria Will
![]()
• Heute macht gerade seine Unvorhersehbarkeit das deutsch-polnische Grenzgebiet so faszinierend: Hier ereignen sich ganz spontan Dinge, an die noch vor wenigen Jahren Politiker in Warschau und Berlin nicht einmal zu denken gewagt hätten, auch heute wissen nicht viele davon. Von Robert Ryss![]()
• Was die Auswärtige Kulturpolitik auf dem afrikanischen Kontinent erprobt, könnte eine Entwicklungsressource für Europa sein: Die Wertschätzung künstlerischer Kreativität, kluge Kooperation und Improvisation können dabei helfen, Krisen zu meistern. Von Michael Jeismann![]()
• Drei von mehr als 1300 internationalen Journalisten, die als Auslandskorrespondenten in Berlin arbeiten: Wie sehen sie die Einheit, wie Deutschland im zwanzigsten Jahr der Wiedervereinigung? ![]()
• Deutscher und Französischer Politiker über den französischen Widerstand 1940. Pierre Lellouche und Werner Hoyer im Gespräch mit Christoph Heinemann.![]()
• Wie wir Schmerz wahrnehmen und äußern, hängt von der Kultur ab, in der wir leben. Von David LeBreton![]()
• Nicht selten stößt man auf die Metapher der Familie für Europa: weit verstreut, meist abwesend, aber eben verwandt. Das ist ein Euphemismus. Europa ist keine Familie, sondern ein Polit- Programm. "Kultur" findet dort nicht "einfach so" statt und wird sich bestenfalls als Kopfgeburt organisieren lassen. Schließlich wollen wir uns den Brüsselbürokratieroman gar nicht erst vorstellen. Von Ulrike Draesner![]()
• Es stellt sich die Frage, ob die Entscheidung, die 9. Edition der Biennale Dak'Art in eine "internationale Ausstellung" und eine Retrospektive zu unterteilen, wirklich glücklich war.
Von J. Bouwhuis & K. Winking ![]()
• Die Worte waren bewusst gewählt, die Konsequenzen klar ersichtlich: Sollten sich die Deutschen Auslandsschulen im südlichen Afrika nicht gegenüber der farbigen Bevölkerung öffnen und damit ein deutliches Zeichen gegen die Apartheid setzen, würden ihnen die Zuwendungen aus Deutschland gestrichen – immerhin 13 Millionen D-Mark waren 1989 nach Windhuk, Pretoria, Kapstadt und Johannesburg geflossen.
Von Sandra Pingel![]()
• Ein Gespräch mit dem Geschichtsdidaktiker Prof. Adam Suchoński über die Art und Weise, wie ausländische Schulbücher die Geschichte Polens beschreiben. Autor: Jan Dziadul![]()
• Deutsch-Schweizer plädieren für die Erhaltung der Dialekte
• Das Musikfest Berlin zelebriert dieses Jahr geistige Beweglichkeit
• Die Zukunft des deutschen Pavillons in Venedig ohne Christoph Schlingensief
• Eckard Fuhr kommentiert die Verleihung der Goethe-Medaille
• Grande Dame des italienischen Kinos vergibt goldenen Bären
• Streit um geplante Residenz für deutsche Künstler in Istanbul
• Goethe-Institut ehrt Verdienste um deutsche Kultur und Sprache
• Chinas Hochschulen sind auf dem Weg zu qualitativem Fortschritt
• Kurator Eberhard Tröger über die Architekturbiennale in Venedig
• Ein deutscher Dirigent berichtet von seinem Leben in Finnland
Presseschau extra
• Mit Konfuzius in die Welt
• Bello o impossibile?