Pure Gold. Upcycled! Upgraded! – ifa konzipiert co-kreatives Ausstellungsformat

25.07.2017
Kategorie: Pressemitteilungen  

15.09.2017 – 21.01.2018, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
Ausstellungspremiere: 15.09.2017

Stuttgart, den 19. Juli 2017 | Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) wird am 14. September 2017 das co-kreative Ausstellungsformat Pure Gold. Upcycled! Upgraded! im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg eröffnet. Die Ausstellung in Hamburg ist Auftakt einer zehnjährigen Tournee an 20 Standorten weltweit.

Die von Volker Albus, Designer und Professor an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, konzipierte Ausstellung findet vom 15. September 2017 bis 21. Januar 2018 statt.
Pure Gold widmet sich dem Thema Müll und präsentiert Ansätze zur Verarbeitung,die ein wertvolleres Produkt hervorbringen. Im Fokus stehen internationale Gestaltungstendenzen der Gegenwart, die den Umgang mit diesen Abfall- und Billigmaterialien diskutieren. Das ifa hat die Ausstellung als innovatives co-kreatives Formatorganisiert. Kuratorinnen und Kuratoren aus insgesamt sieben Regionen stellen 53 Designerinnen und Designer mit 76 Arbeiten zu dieser Thematik vor: Volker Albus, Frankfurt (für Europa), Adélia Borges, São Paulo (für Lateinamerika), TapiwaMatsinde, London (für Subsahara-Afrika), Divia Patel, London (für Südasien), Bahia Shehab, Kairo (für Nordafrika/Nahost),Eggarat Wongcharit, Bangkok (für Südostasien) und Zhang Jie, Peking (für Ostasien).
Nach Hamburg wird die Ausstellung nach Südostasien weitergegeben mit den Tourneestationen Bangkok, Yangon, Hanoi und Manila.

Zusätzlich wird von Axel Kufus, Designer und Professor an der Universität der Künste Berlin, eine digitale Plattform angeboten, die über die Ausstellung hinaus einen anwachsenden Wissensspeicher sowie ein Netzwerk für die internationale Maker-Szene bietet.

Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG)
Während die Vermüllung der Weltmeere mit ihren schwerwiegenden Folgen für das Ökosystem längst ins Bewusstsein gerückt ist, während uns beharrlich Bilder von gigantischen Müllkippen in unterversorgten Regionen des Planeten erreichen, ändert sich der alltägliche Umgang mit dem, was wir gemeinhin als Abfall bezeichnen, nur langsam. Pure Gold. Upcycled!Upgraded! stellt eine neue globale Generation ökologisch und ethisch nachhaltig agierender Designerinnen und Designer vor und versammelt multiperspektivisch Lösungsansätze für ein gravierendes Problem der Gegenwart. Die Ausstellungsthematik Upcycling – die Wiederverwendung von bereits verarbeitetem Material als Rohstoff für die Erschaffung neuer und hochwertigerer Objekte – möchte den Blick für alternative Produktionstechniken schärfen und dabei auf zeitgenössische europäische und außereuropäische Designentwicklungen lenken. Die Entwürfe verwenden scheinbar minderwertige Ausgangsmaterialien, kombinieren auf unkonventionelle Weise verschiedenartige Objekte oder verarbeiten ungewollte Nebenprodukte schöpferisch weiter.

Digitale Plattform als kollaboratives Netzwerk
Die unter Federführung von Axel Kufus konzipierte digitale Plattform begleitet die Tourneeausstellung. Das Projekt Pure Gold.Upcycled! Upgraded! vernetzt sich mit der jeweiligen lokalen Maker-Szene des Ausstellungsortes und bietet Designstudierendenpraxisorientierte Workshops an, die regional entwickelte Upcycling-Methoden aufgreifen und diese durch die Erstellung vonInstructables online zugänglich machen. Zugleich wird diese Plattform als Forum verstanden, in dem sich Interessierte globalzusammenschließen, Erfahrungen sammeln und austauschen können.

Pure Gold. Upcycled! Upgraded!
15. Sept. 2017 – 21. Jan. 2018
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz, 20099 Hamburg


Konzeption der Ausstellung: Volker Albus
Kuratorinnen und Kuratoren: Volker Albus, Frankfurt (für Europa), Adélia Borges, São Paulo (für Lateinamerika), TapiwaMatsinde, London (für Subsahara-Afrika), Divia Patel, London (für Südasien), Bahia Shehab, Kairo (für Nordafrika/Nahost),Eggarat Wongcharit, Bangkok (für Südostasien) und Zhang Jie, Peking (für Ostasien).

Designerinnen, Designer und Designbüros: 56thStudio / Saran Yen Panya, Massimiliano Adami, Volker Albus, David Amar,Yuttana Anothaisintawee, Association for the Protection of the Environment (A.P.E.), Jean-Marc Attia, Marjan van Aubel &James Michael Shaw, Bär + Knell, Roswitha Berger-Gentsch, Sandra Böhm, breadedEscalope, Fernando Brízio, LujánCambariere/Colectivo Ático de Diseño, Cheng Biliang, Paul Cocksedge, Matali Crasset, Laetitia de Allegri & Matteo Fogale, PietHein Eek, El Ultimo Grito, Juli Foos, Gompf + Kehrer, Breg Hanssen, Brunno Jahara, Laura Jungmann & Cornelius Réer, JunkMunkez, Tobias Juretzek, Dhara Kabaria/ studio Alternatives, Khmissa, Saruta Kiatparkpoom, Silvia Knüppel, SuwanKongkhunthian, Dirk Vander Kooij, Jakob Landes, Ramón Llonch/Artlantique, Mieke Meijer, Waltraud Münzhuber, HamedOuattara, Micaella Pedros, Piratas do Pau/Nelsa Guambe, Sahil & Sarthak, ML. Pawinee Santisiri, Peter Schäfer, DiederikSchneemann, Alafuro Sikoki-Coleman, Avni Sejpal / Studio Avni, Janina Stübler, Domingos Tótora, Up-fuse, Wang Shumao,Wei Minghui, Eggarat Wongcharit und Zhang Han & Sui Hao & Li Hua.

Konzept der digitalen Plattform und Workshops: Axel Kufus

Pure Gold auf der ifa Webseite
Pressebilder

ifa – Institut für Auslandsbeziehungen
Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) feiert 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Deutschlands älteste Mittlerorganisation fürauswärtige Kulturbeziehungen wurde 1917 als "Werk des Friedens inmitten des Kriegs" gegründet. Heute versteht sich das ifa als ein Kompetenzzentrum für internationale Kulturbeziehungen und künstlerische Diskurse. Es bietet umfangreiche Aktivitäten zu Kulturaustausch und ziviler Konfliktbearbeitung an. Grundlage dieser internationalen Ausrichtung ist ein weitreichendes Netzwerk von Partnern im In- und Ausland.
Das Leitthema des Jubiläumsjahrs 2017 lautet "Kulturen des Wir"

Über Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesellschaftskritischen Themen und betrachtet neben der kunsthandwerklichen Herstellung von Objekten auch die industriellen Produktionsprozesse vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Hamburg ist die einzige Station des Ausstellungsprojekts Pure Gold. Upcycled! Upgraded! in Deutschland.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

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Über das ifa

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) feiert 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Deutschlands älteste Mittlerorganisation für auswärtige Kulturbeziehungen wurde im Ersten Weltkrieg, am 10. Januar 1917, als "Werk des Friedens inmitten des Kriegs" gegründet.
Nach einer intensiven Aufbauphase in der Weimarer Republik, der Zweckentfremdung und Gleichschaltung während des Nationalsozialismus und der Neugründung in der jungen Bundesrepublik versteht sich das ifa heute als ein Kompetenzzentrum für internationale Kulturbeziehungen und künstlerische Diskurse. Das ifa bietet umfangreiche Aktivitäten zu Kulturaustausch und ziviler Konfliktbearbeitung an. Grundlage dieser internationalen Ausrichtung ist ein weitreichendes Netzwerk von Partnern im In- und Ausland. Das Leitthema des Jubiläumsjahrs 2017 lautet "Kulturen des Wir".