Buchstaben, die die Welt verändern / Global Project Partners, Ägypten, 2013
Buchstaben, die die Welt verändern / Global Project Partners, Ägypten, 2013
Buchstaben, die die Welt verändern / Global Project Partners, Ägypten, 2013
Buchstaben, die die Welt verändern / Global Project Partners, Ägypten, 2013
Buchstaben, die die Welt verändern / Global Project Partners, Ägypten, 2013

Transformationspartnerschaften

Soziopolitische Transformation in der arabischen Welt

Das ifa unterstützt mit seinem Förderprogramm zivik seit 2012 mit Mitteln des Auswärtigen Amtes den demokratischen Wandel in Nordafrika und Nahost. Dafür wurde eine eigene Förderlinie, die sogenannten "Transformationspartnerschaften", eingerichtet. Mit ihrer Hilfe werden Projekte deutscher, lokaler und internationaler Nichtregierungsorganisationen in Tunesien, Ägypten, Marokko und Jordanien unterstützt, die die Prozesse der Transformation der betreffenden Länder vom autokratischen Modell hin zu einer funktionierenden Demokratie begünstigen sollen. Im Zentrum stehen dabei ganzheitliche Ansätze, die zur Krisenprävention, zivilen Konfliktbearbeitung und Friedenskonsolidierung beitragen.

Trotz der gegenwärtigen Zunahme von Repression, brutaler Gewalt und Radikalisierung in den meisten Transformationsländern, wohnt den sozialen Veränderungsbestrebungen das Potential eines konstruktiven sozialen Wandels inne. Diese gilt es in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zu identifizieren und auszubauen. Gleichzeitig ist es notwendig den Folgen von Gewaltausschreitungen zu begegnen und eine weitere Eskalation durch ein vernetztes Handeln zu verhindern. Eine konstruktive Konflikttransformation verlangt eine Perspektive, die einerseits auf eine Stärkung der lokalen Kapazitäten gerichtet ist, andererseits aber den status quo der lokalen und internationalen Strukturen im Blick hat. Ziel der Projekte sollte daher ein Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft, der Aufbau partizipativer, inklusiver Gesellschaften, die Schaffung funktionsfähiger staatlicher Strukturen und Rechtsstaatlichkeit hin zu einer konstruktiven Konfliktkultur sein. Dies können kleine, lokale Initiativen sein, wie auch international, innerarabisch und regional angelegte Projekte. Dabei sollen besonders die lange benachteiligten und strukturschwachen Regionen im jeweiligen Landesinneren stärker gefördert und einbezogen werden.

Die Förderkriterien und das Antragsprozedere orientieren sich am Förderprogramm "Förderung von Projekten der Transformationspartnerschaften mit Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens". Für eine Antragstellung nutzen Sie bitte die Formulare im download-Bereich.

Bei Fragen und Klärungsbedarf wenden Sie sich an Dr. Yvonne Michalik, michalik@ifa.de