Außerschulische Jugendbildung

© ifa / Kerzel
Jugendliche aus Temeswar und Fogarasch erstellen Beiträge für einen interaktiven Audiowanderweg durch Seligstadt (2016). © ifa / Kerzel
In der Kinderspielstadt "Klein Raschau" erfahren die Kinder, wie wichtig ihre Meinung ist und lernen die Grundlagen der Demokratie kennen (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae
In der Kinderspielstadt "Klein Raschau" erfahren die Kinder, wie wichtig ihre Meinung ist und lernen die Grundlagen der Demokratie kennen (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae
Bei der Kinderspielstadt im polnischen Raschau gestalten die Kinder ihre eigene deutsch-polnische Stadt (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae
Bei der Kinderspielstadt im polnischen Raschau gestalten die Kinder ihre eigene deutsch-polnische Stadt (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae

Akteursforum Jugendpartizipation

Strategien der Selbstorganisation für Jugendverbände und -gruppen

Das ifa möchte den Dialog über die Chancen und Möglichkeiten verbandlicher Jugendarbeit, Jugendpartizipation und Freiwilligentätigkeit, den es in den vergangenen Jahren angestoßen hat, fortführen und Verbandsvertreterinnen und Verbandsvertreter, Jugendliche und Akteure der Jugendarbeit und -förderung grenzübergreifend vernetzen und damit die Entwicklung der Jugend- und Nachwuchsarbeit in den Verbänden der deutschen Minderheiten (DMi) unterstützen.

Ein Beitrag hierfür ist eine Fortbildungsveranstaltung in Stuttgart, die Fachleute,  Akteure und Jugendliche zusammenführt und Raum bietet, sich zu aktuellen Themen und Trends der Jugendbildung, -förderung und -partizipation auszutauschen, neue Denkmuster kennenzulernen und Perspektiven zu wechseln. Inhaltliches Ziel der Veranstaltung ist es, Vertreterinnen und Vertretern Basiselemente der strategischen Personalentwicklung und des Veränderungsmanagements für eine erfolgreiche und effiziente Nachwuchsförderung zu vermitteln sowie aktuelle Trends und Good-Practice-Beispiele der europäischen Jugendbildung vorzustellen. Dabei ist das Projekt auch bestrebt, Vertreter lokaler Jugendszenen und unorganisierte Jugendgruppen aus dem Umfeld der DMi in den Prozess einzubeziehen.

Das nächste Forum findet vom 31. August bis 03. September 2017 in Stuttgart statt.

Ausschreibung 2017
Programm 2017

Ansprechpartnerin: Marita Grimke, grimke(at)ifa.de

Sommercamp für Jugendliche aus den deutschen Minderheiten

Jugend bewegen – Europa gemeinsam gestalten!

Zum vierten Mal veranstalten das Goethe-Institut und das ifa – in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem Bund der Jugend der deutschen Minderheit in Polen (BJDM) und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VDG) – ein Sommercamp für insgesamt 80 Jugendliche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit Deutschkursen und Workshops aus verschiedenen Themenbereichen, die von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern im Tandem mit Workshop-Leiterinnen und -Leitern durchgeführt werden. Zu den Themen gehören unter anderem Meinungsfreiheit, soziales Engagement, soziale Medien, Populismus. Daneben gibt es zahlreiche Ausflüge und sportliche Aktivitäten. Während des zehntägigen Sommercamps wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großer Wert auf selbstbestimmtes Lernen, aktive Teilnahme und Mitbestimmung gelegt. Durch seinen internationalen Charakter leistet das Sommercamp einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Vernetzung der Jugendlichen der deutschen Minderheiten in Mittel-, Südost- und Osteuropa.

Das Projekt wird im Rahmen der ifa-Projektförderung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes  finanziert und von der ifa-Regionalkoordination für Polen und Tschechien, Anna Juraschek und dem ifa-Kulturmanager, Simon Römer (Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik) begleitet.

Ansprechpartnerin zur Projektförderung: Gabriele Kuschmierz, kuschmierz(at)ifa.de
Ansprechpartnerin zum Sommercamp: Anna Juraschek, juraschek(at)ifa.de  

Fußball-Turnier

Kicken für die deutsche Minderheit

Um die Vereine der Deutschen Minderheit (DMi) für die Jugend attraktiver zu machen, entstanden 2015 in Chronstau (Polen) die ersten "Miro Deutsche Fußballschulen". Ihr Ziel ist es, die sportliche Aktivität mit dem Erlernen der deutschen Sprache zu verbinden sowie die Identität und die Identifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Deutschland zu stärken. Derzeit sind insgesamt zehn "Miro Deutsche Fußballschulen" aktiv. Sie werden vom Deutschen Freundschaftskreis in Schlesien (DFK) geleitet.

Zur Stärkung und Werbung von neuen Mitgliedern für die Miro Schulen und die Vereine der DMi, organisierte die Deutsche Bildungsgesellschaft vom 21. bis 24. Juli 2017 in der Region Oppeln ein internationales Fußballturnier für Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren.
Begleitet wurde das Fußballturnier von einem kulturellen Rahmenprogramm. Dabei wurde den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Betreuerinnen und Betreuern ein multiethnisches Schattentheater präsentiert, das von Jugendlichen mit unterschiedlichen nationalen beziehungsweise ethnischen Hintergründen aufgeführt wurde.

Der kulturelle Teil des Turniers wurde im Rahmen der ifa-Projektförderung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert und von der ifa-Kulturmanagerin Karolina Osietzki unterstützt.

Ansprechpartnerin zur Projektförderung: Gabriele Kuschmierz, kuschmierz(at)ifa.de

Die Lebenswelt der Erwachsenen entdecken

Eine Kinderspielstadt in Rumänien

Zum sechsten Mal findet dieses Jahr die Kinderspielstadt "Danubius" des Jugendzentrums Seligstadt e.V. in Bekokten und Seligstadt statt. Die Kinderspielstadt führt Kinder aus Rumänien, Deutschland, Kroatien, Ungarn, Serbien und Polen an das politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben heran. Sie ermöglicht ihnen spielerisch Zugänge zur Lebenswelt der Erwachsenen. Durch das pädagogisch betreute Konzept der Kinderspielstadt können die Kinder komplexe Zusammenhänge und Prozesse des Stadtlebens selbst erfahren und gestalten.

Im Mittelpunkt der Kinderspielstadt stehen pädagogische und gesellschaftliche Ziele wie die politische Bildung, interkulturelle Erfahrung und die Entwicklung von Toleranz und sozialer Kompetenz. Gleichzeitig trägt die Kinderspielstadt dazu bei, dass die deutsche Kultur in Rumänien sichtbar bleibt.

Termin: 18. bis 24. Juni und 25. Juni bis 1. Juli 2017 in Danubius in Bekokten und in Seligstadt
Das Projekt wird im Rahmen der ifa-Projektförderung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

Ansprechpartnerin zur Projektförderung: Silke Knautz, knautz(at)ifa.de

Die Persönlichkeit entwickeln und Verantwortung übernehmen: Die außerschulische Jugendbildung fördert junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, lässt sie ihre gesellschaftliche Mitverantwortung erkennen und verstärkt das soziale Engagement. Das ifa initiiert und unterstützt Projekte der außerschulischen Jugendbildung, bildet Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus und ermöglicht Partnerschaften mit erfahrenen Trägern der außerschulischen Jugendbildung in Deutschland.

Marita Grimke

Marita Grimke

Projektkoordination Jugend und Medien
Tel. +49.711.2225.128
grimke(at)ifa.de

Silke Knautz

Silke Knautz

Projektadministration
Tel. +49.711.2225.198
knautz(at)ifa.de