CrossCulture Stipendiaten und Alumni

Deutsche Baustellen als Symbol für einen friedlichen Jemen der Zukunft

"Deutsche Baustellen als Symbol für ein friedliches Jemen der Zukunft" (Foto: ifa/Kuhnle)

"Was wir am dringendsten brauchen ist Frieden", sagt Ashwaq Al-Gobi. Die CrossCulture Stipendiatin kommt aus dem krisengeschüttelten Jemen. Im südlichsten Land der Arabischen Halbinsel herrscht seit 2015 eine der weltweit größten humanitären Krisen. Im November trafen wir sie während des interkulturellen Workshops, um über den Konflikt und über ihre Erfahrungen in Deutschland zu sprechen.

"Ein Blick hinter die Maske" - Ein Nachbericht des CRISP Simulationsspiels von Farhan Jamalvy

Teilnehmende des CRISP-Planspiels in Berlin, 9. November 2017 (Foto: ifa/Renner)

"Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er in seinem eigenen Namen spricht. Gib‘ ihm eine Maske und er wird dir die Wahrheit sagen", beobachtete Oscar Wilde. Auf eine besondere Art und Weise bewirken Planspiele genau das: sie geben ein bestimmtes Szenario vor und kreieren maskierte Protagonisten, die sich für die Transformation von Konflikten einsetzen. Am 9. November 2017 besuchte eine Delegation von CCP Stipendiatinnen und Stipendiaten ein von der Berliner NRO CRISP (Crisis Simulation for Peace e.V.) entwickeltes und angeleitetes Planspiel.

November 2017: CrossCulture Vernetzungsforum in Georgien

Vernetzungsforum in Georgien, November 2017 (Foto: ifa/Pteker)

Der Südkaukasus ist eine der vielfältigsten Regionen Europas. Die Heterogenität ist Quelle von Konflikt und Kooperation in Georgien, Armenien und Aserbaidschan sowie zwischen den drei Staaten. Anfang November trafen in Tiflis 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - viele davon CrossCulture Alumni - zusammen, um über die positive Gestaltung von Nachbarschaftsbeziehungen zu debattieren.

Migration aus marokkanischer Perspektive

CCP-Stipendiat Nour Eddine Bellahbib beim Workshop in Stuttgart, Juli 2017 © ifa / Kuhnle

"Es kann nicht einen Lösungsansatz für alle geben – die betroffenen Personen müssen Teil der Lösungsfindung sein", sagt Nour Eddine Bellahbib aus Marokko. Er arbeitet im Bereich Migration, einem der akutesten gesellschaftlichen Themenbereiche. Für ihn steht fest, dass es keine einfachen Lösungen für die Herausforderungen der wachsenden Migrationsbewegung geben kann. Während eines interkulturellen Workshops in Stuttgart hat er mit uns gesprochen.

Raus aus der omanischen Wüste, rein in den deutschen Wald

CCP-Stipendiat Mohammed Elias Hatimi beim Workshop in Stuttgart, Februar 2017 © ifa / Kuhnle

Amur Alrawahi arbeitet im Rahmen des CrossCulture Programms für zwei Monate im "Nationalpark Hainich". Dort hat er die Gelegenheit umfassende Einblicke in die Arbeit vor Ort zu erlangen. Wir haben während eines interkulturellen CrossCulture Workshops des ifa in Stuttgart mit ihm über seine bisherigen Erfahrungen gesprochen.

"Wir wollen Frauen zur politischen Partizipation ermutigen"

CCP-Stipendiat Mohammed Elias Hatimi beim Workshop in Stuttgart, Februar 2017 © ifa / Kuhnle

Mohammed Elias Hatimi aus Afghanistan war als CrossCulture Stipendiat für drei Monate zu Gast in Deutschland, um mehr über "Citizen Journalism" zu lernen. Im ifa-Interview spricht er über sein Engagement für seine Heimatorganisation Afghan Women’s Network, über die Rolle der Frauen in der Gesellschaft und über seinen Ansatz, die aktuelle Situation zu verbessern.

Re-frame Islam

Gewaltätig und gefährlich? "Die meisten Bilder, die wir in den Medien von Muslimen sehen, sind negativ", sagt Nassim Hadj-benali, CCP-Alumnus und freischaffender Künstler aus Algerien. Sein Fotoprojekt "Re-frame Islam" zeichnet ein anderes Bild: strahlende Gesichter von Muslimen aus den USA und Deutschland, deren Lächeln ansteckt. Die Fotos sind bis zum 20. April 2017 im Deutsch-Amerikanischen Institut (d.a.i.) in Tübingen zu sehen.

Schülerprojekt in Pakistan: 'Little Globains'

"Der Respekt gegenüber Religionen, Kulturen, und besonders Menschenrechten muss gefördert werden." Alina Chaudry, 2016, © Chaudry

Im vergangenen Jahr 2016 konnten im Rahmen des CrossCulture Programms zwei Projekte von ehemaligen Programmteilnehmerinnen und Teilnehmern gefördert werden. Bei 'Little Globains' brachte CCP-Alumna Alina Chaudry über 600 Kinder und Jugendliche in Kontakt mit Beispielen der deutschen Kultur.

"Die Rolle der Neugierigen & Wissensdurstigen"

CCP-Stipendiatin Nora Schlebusch beim Workshop in Stuttgart, Februar 2017 © ifa / Kuhnle

Jedes Jahr nehmen bis zu sieben Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland am CrossCulture Programm teil. Für zwei bis drei Monate arbeiten sie in einer Organisation in einem der teilnehmenden Länder. Nora Schlebusch ist eine von ihnen. Im Interview spricht sie über ihr Gefühl von Heimat, Selbstbefähigung und ihre Rolle als Europäerin in Tunesien.

Premierminister für einen Tag

Teilnehmer des Simulationsspiels in der ifa-Galerie Berlin © ifa/Petker

Wie fühlt es sich an, als Politiker auf der Oppositionsbank zu sitzen? Welche Stimme haben Minderheiten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten des CrossCulture Programms (CCP) bei einem Simulationsspiel am 31. Oktober in der ifa-Galerie Berlin.

Netzwerken auf zentralasiatisch

Foto: Wienkötter/ifa

Premiere in Bischkek: Erstmals fand am 6. September 2016 ein Alumnitreffen des CrossCulture Programms (CCP) in Zentralasien statt. Dana Ritzmann, CCP Alumna aus Deutschland und Moderatorin des Treffens, war dabei und berichtet auf alumni.ifa.de über das Treffen in Kirgisien.

Crossing Borders – CCP feiert Jubiläum

Foto: Bilal El Soussi

10 Jahre Kulturaustausch, 10 Jahre CrossCulture Praktika (CCP) – das feierten Alumni, Partner und Vertreter des ifa am 3. Dezember im Stadtbad Oderberger Berlin.