Auf gute Nachbarschaft: Teilnehmende aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien. (Foto: ifa/Petker)
Auf gute Nachbarschaft: Teilnehmende aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien. (Foto: ifa/Petker)
Teil des Netzwerkforums war auch der Besuch des Puppentheaters "Davtyan" (Foto: ifa/Petker)
Teil des Netzwerkforums war auch der Besuch des Puppentheaters "Davtyan" (Foto: ifa/Petker)
Gruppenfoto der Teilnehmenden (Foto: ifa/Petker)
Gruppenfoto der Teilnehmenden (Foto: ifa/Petker)
Neu Denken: Teilnehmende des Forums denken gemeinsam über Initiativen in der Region nach. (Foto: ifa/Petker)
Neu Denken: Teilnehmende des Forums denken gemeinsam über Initiativen in der Region nach. (Foto: ifa/Petker)
Ein ausgedehnter Stadtrundgang durch die abwechslungsreichsten Viertel Tiflis. (Foto: ifa/Petker)
Ein ausgedehnter Stadtrundgang durch die abwechslungsreichsten Viertel Tiflis. (Foto: ifa/Petker)
Eva Sodeik-Zecha (mitte), Leiterin des CrossCulture Programms, nahm auch am Forum in Georgien teil. (Foto: ifa/Petker)
Eva Sodeik-Zecha (mitte), Leiterin des CrossCulture Programms, nahm auch am Forum in Georgien teil. (Foto: ifa/Petker)

Nachbarschaft im Südkaukasus neu gedacht

CCP-Vernetzungsforum in Georgien

Vom 3. bis 5. November 2017 kamen in Georgiens Hauptstadt Tiflis 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um gemeinsam über Nachbarschaft und Netzwerkbildung in der Region Südkaukasus zu debattieren. Eingeladen hatte das CrossCulture Programme des ifa in Kooperation mit Iris Group Georgien.

CCP-Alumni sowie weitere Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien nahmen an dem Vernetzungsforum teil. Vor Ort tauschten sie Beispiele und bewährte Praktiken zu positiv gestalteten Nachbarschaftsbeziehungen aus. Hierzu zählen beispielsweise soziale oder gesellschaftliche Problemlösungen, Menschenrechtsprinzipien, friedensschaffende Maßnahmen oder Auswirkungen für die Stadtplanung.

In offen gestalteten Sitzungen vernetzten sich die Teilnehmer und dachten über gemeinsame Initiativen nach. So fanden sie nicht nur eine Basis, um auf die unterschiedlichen Dynamiken der Nachbarschaften zu reagieren, sondern verbesserten gleichzeitig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Für einen Orts- und Perspektivenwechsel sorgten Exkursionen zum gemeinnützigen co-working Netzwerk "ImpactHub Tiflis" sowie ein Ausflug zum Puppentheater Davtyan. Ein Stadtrundgang durch die abwechslungsreichsten Viertel Tiflis half den Teilnehmenden zudem, eine alternative Sichtweise auf die im Forum behandelten Themen zu erhalten.

Stimmen der Teilnehmer/-innen

Ketevani Murusidze, Foto: ifa/Kuhnle
Ketevani Murusidze, Foto: ifa/Kuhnle

"Im Laufe der Gespräche stellte ich fest, dass einige meiner armenischen und aserbaidschanischen Kollegen und ich die gleichen Interessen an der Entwicklung der Friedensarbeit in Bildungseinrichtungen haben. Neben den Gemeinsamkeiten zeigte das Forum aber auch die Vielfalt unserer Ansätze, die unsere Region so unglaublich attraktiv macht."

Ketevani Murusidze (Generations for Peace, Georgien)

Harutyun Voskanyan, Foto: ifa/Kuhnle
Harutyun Voskanyan, Foto: ifa/Kuhnle

"Das Forum in Tiflis war eine ganz entscheidende Veranstaltung für Akteure der regionalen Zivilgesellschaft. Alle Teilnehmer und Organisatoren, die im Rahmen der Friedenskonsolidierung, der europäischen Integration und der Demokratisierung aktiv sind, haben nun die Chance auf eine regionale und internationale Zusammenarbeit. Davon bin ich überzeugt!"

Harutyun Voskanyan (Civil Consciousness NGO, Armenien)

Das CCP-Modul "Östliche Partnerschaft und Russland"

Mit dem Ziel politische, wirtschaftliche und soziale Beziehungen auszubauen, initiierten Deutschland und seine europäischen Partner mit den Nachbarstaaten Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und Ukraine 2009 die "Östliche Partnerschaft". Mit dem bewährten CrossCulture Programm setzt sich das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) als Partner des Auswärtigen Amts seit 2015 nun auch für die gesellschaftspolitische Zusammenarbeit und die Stärkung der Netzwerke zwischen Deutschland und den sechs Ländern der Östlichen Partnerschaft sowie Russlan ein. Mehr zu diesem Thema.

Kontakt

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de