Über CrossCulture Praktika

Mit seinem Förderprogramm CrossCulture Praktika setzt sich das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) als Partner des Auswärtigen Amts für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerke zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein.

Das Programm ermöglicht Praktika für junge Berufstätige und freiwillig Engagierte aus den beteiligten Ländern und aus Deutschland. Durch den Arbeitsaufenthalt im jeweils anderen Kulturkreis werden internationale Erfahrungen gesammelt und interkulturelle Kompetenz aufgebaut. CrossCulture Praktika eröffnen und stärken den Dialog zwischen Menschen, Institutionen und Kulturen und ermöglichen damit eine vertiefte Partnerschaft zwischen Deutschland und den islamisch geprägten Ländern. Dabei wird den regionalen Besonderheiten durch die Untergliederung in drei Regionalmodule Rechnung getragen:

  • Südasien
  • Zentralasien
  • sowie weitere islamisch geprägte Länder (v.a. im Mittleren Osten, Nordafrika und der arabischen Halbinsel)

Ziele des Förderprogramms

Die CrossCulture Praktika geben jungen Menschen aus Deutschland und aus islamisch geprägten Ländern im Kontext ihres Arbeitsfelds die Chance, vielschichtige Erfahrungen im Ausland zu machen und als Multiplikatoren in ihren Heimatländern zu wirken. Neben der beruflichen und fachlichen Weiterbildung gewinnen die Programmteilnehmer im Gastland einen Überblick über gesellschaftliche und politische Strukturen und lernen durch die Einbindung in das Berufs- und Alltagsleben kulturelle Prägungen und Verhaltensmuster kennen. Sie knüpfen wichtige Kontakte, die sie nach Rückkehr in ihre Heimat für eine zukünftige Zusammenarbeit nutzen können. Die gesammelten Auslandserfahrungen fließen durch die Einbindung der Rückkehrer in ihre jeweilige Organisation in die dortige Arbeit ein. Dieser interkulturelle Austausch stärkt somit nachhaltig die Netzwerkbildung zwischen Organisationen in Deutschland und der islamisch geprägten Welt und regt zu grenzübergreifendem Dialog und Kooperationen an.

Schwerpunktbereiche

CrossCulture Praktika werden in den folgenden Arbeitsfeldern angeboten:

  • Wissensgesellschaft & Bildung
  • Rechtsdialog, Justiz & Menschenrechte
  • Internationale Politik & Politische Bildung
  • Umwelt
  • Wirtschaft & Entwicklungszusammenarbeit
  • Medien
  • Kunst & Kultur

Zielgruppen

Islamisch geprägte Welt

Zielgruppen auf der Seite der islamisch geprägten Welt sind junge Berufstätige und Engagierte in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft und Multiplikatoren in reformrelevanten Organisationen und Medien. In den Regionalmodulen Südasien sowie Zentralasien werden insbesondere Personen gefördert, die in Kernbereichen des (gesellschafts-)politischen Aufbaus beschäftigt sind.

Deutschland

Auf der deutschen Seite sind die Zielgruppen Mitarbeitende in den entsprechenden Gastorganisationen sowie junge Berufstätige und Engagierte in Arbeitsfeldern, in denen interkulturelle Erfahrung eine Voraussetzung für den Arbeitserfolg darstellt.

Gliederung des Praktikums

Die Praktikumsdauer beträgt mindestens acht Wochen bis höchstens drei Monate und wird individuell nach Profil, Bedürfnis und Verfügbarkeit festgelegt. Die Praktika werden durch ein berufs- bzw. fachspezifisches Rahmenprogramm – beispielsweise Begleitveranstaltungen oder individuelle Besuchstermine – während des Aufenthalts im Gastland ergänzt.
Die CrossCulture Praktika zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in hohem Maß den Anforderungen und Wünschen der Stipendiaten angepasst werden können. Sie eignen sich mit ihrem individuell abgestimmten und bedarfsorientierten Konzept hervorragend, um Programmteilnehmer beim Erwerb fachlicher und interkultureller Kompetenz in ihrem speziellen Arbeitsbereich zu unterstützen und sie in ihrer Dialogfähigkeit zwischen den beteiligten Kulturen zu stärken.

Kontakt

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Praktika
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de

Projektbewerbung

CrossCulture Plus 2017

CrossCulture Alumni aus Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Tunesien und Deutschland können auch für das Jahr 2017 Projektanträge einreichen. Die Bewerbungsfrist ist vorraussichtlich Ende Januar 2017. Wir freuen uns auf Ihren Projektantrag!