
Mit seinem Förderprogramm CrossCulture Praktika setzt sich das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) als Partner des Auswärtigen Amts für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerkbildung zwischen Deutschland und der islamisch geprägten Welt ein. Es bietet jungen Berufstätigen und freiwillig Engagierten aus den beteiligten Kulturen die Möglichkeit, ihre professionelle und politische Kompetenz zu erweitern und durch einen Aufenthalt im jeweils anderen Kulturkreis internationale Erfahrungen zu sammeln – dies auch mit dem Ziel, zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken. Ziele des Förderprogramms Die CrossCulture Praktika geben jungen Menschen aus Deutschland und Ländern der islamisch geprägten Welt im Kontext ihres Tätigkeitsfelds die Chance, vielschichtige Erfahrungen im Ausland zu machen und als Multiplikatoren in ihren Heimatländern zu wirken: Neben der beruflichen und fachlichen Weiterbildung gewinnen die Programmteilnehmer im Gastland einen Überblick über gesellschaftliche und politische Strukturen, knüpfen wichtige Kontakte, die sie nach Rückkehr in ihre Heimat für eine zukünftige Zusammenarbeit nutzen können und lernen durch die Einbindung in das Berufs- und Alltagsleben kulturelle Prägungen und Verhaltensmuster kennen. Die gesammelten Auslandserfahrungen fließen durch die Einbindung der Rückkehrer in ihre jeweilige Organisation in die dortige Arbeit ein. Dieser interkulturelle Austausch stärkt nachhaltig die Netzwerkbildung zwischen Organisationen in Deutschland und der islamisch geprägten Welt und regt grenzübergreifende Kooperationen an. Schwerpunktbereiche und Zielgruppen • Wissensgesellschaft & Bildung • Rechtsdialog, Justiz & Menschenrechte • Wirtschaft & Umwelt • Internationale Politik & politische Bildung • Medien CrossCulture Praktika werden überwiegend in den oben genannten Arbeitsfeldern angeboten, da sie entsprechend den Ergebnissen des Arab Human Development Reports als besonders reformrelevant gelten.
Zielgruppen auf der Seite der islamisch geprägten Welt sind junge Berufstätige und Engagierte in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft und Multiplikatoren in reformrelevanten Organisationen und Medien. Auf der deutschen Seite sind Zielgruppen Tätige in den entsprechenden Partnerorganisationen sowie junge Berufstätige und Engagierte in Organisationen, in denen interkulturelle Erfahrung eine Voraussetzung für den Arbeitserfolg darstellt. Gliederung des Praktikums Die Praktikumsdauer beträgt bis zu drei Monate und wird individuell nach Bedürfnis und Verfügbarkeit festgelegt. Die Praktika werden entsprechend dem Bedarf der Kandidaten durch ein berufs- bzw. fachspezifisches Rahmenprogramm – beispielsweise Begleitveranstaltungen oder individuelle Besuchs- und Gesprächtermine – während des Aufenthalts im Gastland ergänzt.
Die CrossCulture Praktika zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in hohem Maß den Anforderungen und Wünschen der Teilnehmer angepasst werden können. Sie eignen sich mit ihrem individuell bedarfsorientierten Konzept hervorragend, um Programmteilnehmer beim Erwerb von fachlicher und interkultureller Kompetenz in ihrem speziellen Arbeitsbereich zu unterstützen, um daraus ihre Dialogfähigkeit und -bereitschaft zwischen den beteiligten Kulturen zu entwickeln.
Die CrossCulture Praktika sind ein flexibles Instrument, das aufbauend auf bewährte Dialogstrukturen zur Vertiefung des Austauschs und zur festeren Bindung der Partner aneinander dient.
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