
Mit seinem speziellen Förderprogramm CrossCulture Praktika Afghanistan setzt sich das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) als Partner des Auswärtigen Amts für den Wiederaufbau in Afghanistan ein. Es bietet jungen Berufstätigen und freiwillig Engagierten die Möglichkeit, ihre professionellen Kompetenzen zu erweitern und durch einen Aufenthalt in Deutschland interkulturelle Erfahrungen zu sammeln – dies auch mit dem Ziel, zivilgesellschaftliche Friedenskapazitäten zu stärken.
Ziele Die Praktika geben jungen Menschen aus Afghanistan die Chance, sich im Kontext ihres Tätigkeitsfelds zu qualifizieren. Neben diesem primären Ziel der beruflichen und fachlichen Qualifizierung, gewinnen die Teilnehmer einen Überblick über Strukturen und Ansprechpartner in Deutschland, die sie nach Rückkehr in ihre Heimat für eine zukünftige Zusammenarbeit nutzen können. Dadurch wird auch die Netzwerkbildung zwischen Organisationen in Deutschland und Afghanistan gestärkt. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmer durch die Einbindung in die berufliche Struktur und ins Alltagsleben interkulturelle Erfahrungen, die für ihre zukünftige Tätigkeit von Nutzen sein können.
Schwerpunktbereiche und Zielgruppen • Aufbau der Zivilgesellschaft/Demokratisierung • Rechtsdialog und Menschenrechte • Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit • Medizinische Versorgung • Medien
Praktika werden in oben genannten Arbeitsfeldern angeboten, da sie eine Schlüsselstellung beim Aufbau stabilisierender und rechtsstaatlicher Strukturen haben. Zielgruppen sind daher junge Berufstätige und Engagierte in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft und Multiplikatoren aus Kernbereichen des politischen und gesellschaftspolitischen Wiederaufbaus.
Die CrossCulture Praktika Afghanistan eignen sich mit ihrem individuell bedarfsorientierten Konzept hervorragend, um afghanische Kandidaten beim Erwerb von KnowHow, Arbeitstechniken und Erfahrung in ihrem speziellen Arbeitsbereich zu unterstützen.
Die CrossCulture Praktika Afghanistan sind ein flexibles Instrument, von dem Multiplikatoren aus unterschiedlichen Schwerpunktbereichen des deutschen Beitrags zum Wiederaufbau Afghanistans profitieren können.
Gliederung des Praktikums Die Praktikumsdauer beträgt bis zu drei Monate und wird individuell nach Bedürfnis und Verfügbarkeit festgelegt. Die Praktika werden entsprechend dem Bedarf der Kandidaten durch ein berufs- bzw. fachspezifisches Rahmenprogramm – beispielsweise durch Besuchs- und Gesprächstermine – während des Aufenthalts in Deutschland ergänzt.
Die Ausschreibung für die Praktika mit Versendung der detaillierten Informationen zu Teilnahmekriterien und -modalitäten erfolgt durch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart mit Unterstützung der deutschen Auslandsvertretung in Kabul.
Voraussetzungen für die Teilnahme am Programm CrossCulture Praktika Afghanistan sind die Einbindung in eine Organisation und gute Sprachkenntnisse in Englisch. Die Reise- und Aufenthaltskosten der Praktikanten werden über das Projekt finanziert.
Die CrossCulture Praktika Afghanistan werden aus Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert.
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