Multiplikatorenschulung 2016. Foto: CRISP

Peace and Conflict Consultant

Ausbildung von Friedens- und Konfliktfachkräften aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland

Zur Friedensförderung in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland bildet das ifa gemeinsam mit CRISP (Crisis simulation for peace e.V.) Friedens- und Konfliktfachkräfte aus. In den Workshops werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, der Republik Moldau, der Ukraine und Russland in die Grundlagen der zivilen Konfliktbearbeitung und in verschiedene Formen der Konfliktintervention eingeführt. Sie erhalten konkrete Methoden sowie Modelle für die praktische Projektarbeit und lernen, selbstständig Konflikte zu bearbeiten und auf lokaler Ebene für einen Interessensausgleich und Konfliktlösungen zu sorgen. Die teilnehmenden Friedens- und Konfliktfachkräfte sind insbesondere auf kommunaler Ebene tätig. Als Multiplikatoren geben sie ihre erworbenen Kompetenzen in lokalen Kontexten weiter.

Die Workshops finden von August bis Dezember 2016 statt. Sie werden mit der Unterstützung von lokalen Partnern durchgeführt. Zwischen den insgesamt drei Fortbildungseinheiten liegen Implementierungsphasen, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das erlernte Wissen in ihren Heimatländern anwenden.

Ziel des Projekts ist es, das bereits etablierte transnationale Netzwerk von Friedenskräften zu stärken und Ansätze lokaler Friedensarbeit zu verbreiten. Die Qualität und Quantität zivilgesellschaftlicher Konfliktbearbeitungsmaßnahmen in den Zielregionen soll gestärkt werden, indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, erprobte Methoden der Konfliktbearbeitung auf spezifische Konfliktlagen anzuwenden. 

Zielgruppe

  • Trainerinnen und Trainer, die bereits in der Konfliktbearbeitung aktiv sind
  • Menschen, die sich in diesem Feld engagieren und einbringen wollen
  • Freiwillige, Mitglieder von NGOs, die Zugang zu den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene haben, um die Nachhaltigkeit der Ausbildung zu gewährleisten.

Kontakt

Karoline Gil
Bereichsleiterin
Tel. +49.711.2225.136
gil(at)ifa.de

Mit Projekten in den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Ukraine, Republik Moldau, Georgien, Belarus, Armenien und Aserbaidschan) stärkt das ifa zivilgesellschaftliche Strukturen vor Ort und unterstützt die Zusammenarbeit  der  Länder der Östlichen Partnerschaft untereinander und mit Russland. Es trägt zur politischen Stabilisierung der Länder und ihrer internationalen Einbettung bei. Für die Durchführung arbeitet das ifa mit Kooperationspartnern der politischen Bildung, der außerschulischen Jugendbildung, der zivilen Konfliktprävention und der Medienförderung aus Deutschland zusammen. Die Projekte werden vom Auswärtigen Amt gefördert.

Pressemitteilung

  • Train-the-Trainer Schulung in Kiew, Ukraine