Balla, Tina: Kultur und Konflikt

07/09/12
Category: Kultur und Konflikt, Abschlussarbeiten, akpb  
Kultur und Konflikt. Eine Untersuchung der Programmarbeit deutscher auswärtiger Kulturpolitik hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zur Gewaltprävention

Main subject: Germany + Foreign cultural policy + Contributions (output) + Foreign policy instruments and procedures + International conflict prevention + Case studies + Goethe-Institut (Sarajewo) + Aims and programmes of institutions / organizations + Projects + Theatre + Promotion / support + Civil society + Consequences / conclusions
Aspects: Stability Pact for South-Eastern Europe (1999-06-10) + Democracy promotion + Human rights + Conflict management + Foreign policy goals
Abstract: Über welche spezifischen Möglichkeiten zur Gewaltprävention verfügt die Auswärtige Kulturpolitik und welche Rolle kann die Kunst dabei spielen? Diese Frage steht im Zentrum der vorliegenden Diplomarbeit. Die Autorin geht aus von den außenpolitischen Zielsetzungen der BRD, ihrer Struktur und ihren Leitgedanken. Neben dem Konzept des Bundessicherheitsrates zur zivilen Konfliktprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung vom April 2000 stellt sie die Konzeption 2000 zur Auswärtigen Kulturpolitik und die aktuell gültigen Richtlinien des Goethe-Instituts vor. Sie untersucht den dynamischen und pluralistischen Charakter der Kultur, beschreibt das Verhältnis von Kultur und Nation, globale und lokale Interdependenzen sowie die Rolle der Kunst in einer pluralistischen Gesellschaft. Am Beispiel der Theater- und Filmgruppe Deblokado (dt.: Aufhebung der Belagerung), die in Sarajewo vom Goethe Institut gefördert wird, untersucht Tina Balla die Einsatzmöglichkeiten der Kunst zur Gewaltprävention: Neben den Maßnahmen des Stabilitätspaktes Südosteuropa und der Akteure und Projekte seines Arbeitstisches zu Demokratie und Menschenrechten, stellt sie die Zielsetzungen und Inhalte der künstlerischen Arbeit von Deblokado und deren Förderung durch das Goethe-Institut vor und setzt sich kritisch mit den Möglichkeiten und Grenzen kultureller Arbeit im Rahmen der Gewaltprävention auseinander.
Type of document: Masters theses