Institut für Kulturdiplomatie (ICD)

Zielsetzung/Aufgaben

Das Institut für Kulturdiplomatie (ICD) ist eine unabhängige, internationale, gemeinnützige und unparteiische Organisation, die sich die praktische und theoretische Unterstützung der Kulturdiplomatie zur Aufgabe gemacht hat; ihr Hauptsitz befindet sich in den USA und in Deutschland. Das ICD steht im Zentrum eines weltweiten Netzwerkes des öffentlichen und privaten Sektors sowie unabhängiger Partner, deren gemeinsame Aufgabe es ist, durch Verbesserung der Sozialstrukturen internationale und interregionale menschliche Interaktionen weiterzuentwickeln.

Das ICD bietet der Internationalen Gemeinschaft eine Methode und Plattform für einen verantwortlichen sozialen Ablauf. Untersuchungen und Programme des ICDs im Bereich der Annäherung kultureller Kommunikation bieten brauchbare Alternativen bzw. Verbesserungen zur traditionellen diplomatischen Politik, die von Einzelpersonen, Gemeinden, Organisationen oder nationalen Instanzen angewandt werden können.

Philosophie:

Sie basiert auf dem Prinzip der Kulturdiplomatie, die in der Förderung gegenseitigen Verstehens, Vertrauens und Dialogs die Voraussetzung für eine beständige, friedliche Partnerschaft zwischen Menschen, Kulturen und Nationen sieht. Das ICD sieht seine Aufgabe darin, die Erfahrungen und Fachkenntnisse des Instituts dazu zu nutzen, Missverständnisse zwischen den Beteiligten auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene zu verhindern und die Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern.

Aufgabe:

Das ICD beabsichtigt, Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen auf direkte und indirekte Weise weiterzubilden, um sie dazu zu befähigen, ihre verschiedenen inter- und innerkulturellen Beziehungen mithilfe der Regeln und Methoden der Kulturdiplomatie zu managen. Das ICD bespricht und beschreibt mit den verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen seine Zielsetzung, um Probleme der Heterogenität, Stereotypen- und Vorurteilsbildung, die die Dialogfähigkeit, das Verständnis und Vertrauen behindern könnten, weitgehend zu verringern. Das ICD verfolgt Konzepte zur Stärkung positiver und einfühlender Beziehungen, unabhängig davon, ob es sich dabei um Beziehungen zwischen Einzelpersonen, Organisationen oder Staaten handelt. Charakteristisch für das ICD ist die Unterstützung der Parteien darin, harmonische Beziehungen, die auf der Perspektive der Kulturdiplomatie basieren, auszubilden und zu stärken.

Methodik & Aktivitäten:

Mit dem Vorhaben, den Bereich der kulturellen Diplomatie weiter zu fördern, organisiert das ICD gezielte Programme, welche die Teilnehmer mit erweitertem Bewusstsein und Verständnis zur Theorie und Praxis der kulturellen Diplomatie ausstattet. Diese Programme sollen Teilnehmer dazu anregen den Bereich der kulturellen Diplomatie weiter zu erforschen und selbstständige Programme zu initiieren. Die ICD Programme enthalten vier verschiedene Kategorien: Die Akademie für kulturelle Diplomatie, thematische Programme, Young Leaders Foren und Menschenrechtsinitiativen.

Ziel:

Das endgültige Ziel des Instituts für Kulturdiplomatie ist die Ermöglichung, Förderung und Unterstützung des inter- und innerkulturellen Dialogs auf individueller, lokaler, nationaler und internationaler Ebene, um so Missverständnisse vermeiden, Verständigung und Zusammenarbeit verbessern sowie soziokulturelle Konflikte einzudämmen zu können.

Kontakt

Institute for Cultural Diplomacy
Kurfürstendamm 207-8
10719 Berlin
Deutschland
Fon: +49 (0)30 23 60 768 0
Fax: +49 (0)30 23 60 768 11
www.culturaldiplomacy.org
info(at)culturaldiplomacy.org