Deutscher Städtetag (DST)

Zielsetzung/Aufgaben

Der DST vertritt aktiv die kommunale Selbstverwaltung. Er nimmt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen wahr.

  • Er berät seine Mitgliedsstädte und informiert sie über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen.
  • Er stellt den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern her und fördert ihn in zahlreichen Gremien.

Der DST unterhält umfangreiche internationale Beziehungen. Er ist Mitglied der Deutschen Sektion des internationalen Gemeindenverbandes (IULA) und dessen europäischer Sektion, des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE).

Die Mitgliedstädte des DST pflegen rund 3000 Partnerschaften mit Städten in 52 Ländern der Welt.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut und dem Deutschen Städtetag und seinen Mitgliedkörperschaften auf dem Gebiet der Kultur, der Bildung und weiterer gesellschaftspolitischer Belange sollen durch Bündelung von Ressourcen, Erfahrung und Know-how und die gemeinsame Nutzung der jeweiligen Strukturen optimiert werden. Darüber hat der DST mit dem Goethe-Institut München 2013 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. In Folge dieser Kooperation sollen nicht nur erprobte Formen der Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen unterstützt, sondern auch neue Angebote und Projekte entwickelt werden.

Das Goethe-Institut und der DST und seine Mitgliedkörperschaften arbeiten bei der Durchführung von ausgewählten Vorhaben zusammen. Diese Vorhaben sind derzeit folgenden Themen und Sachfeldern zuzuordnen:

  • Entwicklung und Förderung kultureller Infrastrukturen, kommunale Kulturentwicklung und Berücksichtigung von Kunst im öffentlichen Raum, kulturelle Urbanität und Stadtentwicklung. Dabei geht es um einen Austausch bewährter Formate zwischen deutschen Städten und Städten im Ausland in diesen Bereichen, ebenso um gemeinsame Angebote zur Professionalisierung (beruflichen Qualifizierung) in Kulturberufen in Städten im Ausland
  • Kultur und Umwelt (z.B. Austausch mit Städten im Ausland zu guter Praxis deutscher Städte in diesem Bereich)
  • Künstlerresidenz-Programme, Förderung von Nachwuchskünstlern
  • Zusammenarbeit im Rahmen eines modernen globalen Bildungsauftrags
  • Interkulturelle Bildung
  • Kulturelle Mobilität der Städte
  • Kulturprojekte im europäischen grenzüberschreitenden Rahmen und Nachbarschaftsprojekte
  • Personenaustausch (inklusive Praktikantenprogramme)
  • Förderung demokratischer Entwicklung durch Kultur, insbesondere in den arabischen und nordafrikanischen Staaten

siehe auch unter Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)

Periodische Veröffentlichungen

Deutscher Städtetag (DST)

Kontakt

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