Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte

Zielsetzung/Aufgaben

Die Bibliotheca Hertziana wurde 1913 als Institut der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft für die Erforschung der italienischen Kunst der Nachantike und insbesondere der Renaissance und des Barock in Rom gegründet. Diese beiden Perioden stehen bis heute im Mittelpunkt der Forschung und wurden bald durch einen dritten Schwerpunkt, die Kunst des italienischen Mittelalters, ergänzt.

Das Programm der Hertziana gilt der in Rom sowie in Mittel- und Süditalien entstandenen Kunst, da von ihr immer wieder entscheidende Anregungen für die gesamte europäische Kunstgeschichte ausgingen. Die römische Kunst verdankt ihren Rang nicht zuletzt der ständigen Konfrontation mit der antiken Kunst in all ihren Formen, die an keinem anderen Ort den Künstlern so präsent war wie in Rom.

Durch das Institut betreute Projekte:

  • ArsRoma – kunsthistorische Forschungsdatenbank zur Malerei in Rom 1580-1630
  • Wissensgeschichte der Architektur
  • Lineamenta – eine Forschungsdatenbank für Architekturzeichnungen
  • CIPRO – Rompläne online
  • Friedrich Noack: Schedarium der Künstler in Rom
  • Glossar zum Bauwesen im frühneuzeitlichen Rom
  • die römische Agententätigkeit des Antiquars Johann Friedrich Reiffenstein (1719-1793)
  • kommentierte italienische Übersetzung der italienischen Künstlerviten des Joachim von Sandrart
  • Fragen des Kulturtransfers (Italien und der Norden; Italien – Spanien)

Architettura e Potere. Sabaudische Architektur, Gemeinschaftsprojekt mit Centro Studi di Venaria Reale, Turin und Politecnico di Torino (DICAS, II Facoltà di Architettura), Turin.

Regelmäßige Workshops über die laufenden Arbeiten, monatliche Vorträge, Studienkurse für jüngere Kollegen aus deutschsprachigen Ländern sowie zahlreiche Symposien und Kongresse geben Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch zwischen den Mitgliedern des Instituts und auswärtigen Gästen.

Die Bestände der Bibliothek und Fotothek der Bibliotheca Hertziana, deren Schwerpunkt auf der Geschichte der italienischen Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit liegt, sind über einen OPAC- bzw. Online-Katalog zugänglich.

Periodische Publikationen

Bibliotheca Hertziana - Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte

Kontakt

Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte
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00187 Roma
Italien
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Fax: +39 06 69993 333
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