Zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit

27.10.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
Foto: Papaioannou Kostas, via Unsplash

Foto: Papaioannou Kostas, via Unsplash

Insgesamt 46 Millionen Euro hat das Auswärtige Amt in den letzten vier Jahren für das Programm zum Ausbau der Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaften der "Östlichen Partnerschaft" und Russland ausgegeben. Mehr als 2.200 Projektideen wurden in diesem Zeitraum eingereicht. Laut dem Auswärtigen Amt wurden davon mehr als 650 Projekte umgesetzt.

Mit dem Programm legt die Bundesregierung den Fokus auf Kooperationen zwischen der deutschen Zivilgesellschaft und Zivilgesellschaften in Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, der Republik Moldau, der Ukraine und Russland. Ins Leben gerufen wurde die die Initiative 2009 im Rahmen der "Europäischen Nachbarschaftspolitik".

Ab sofort können zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure aus Deutschland neue Projektideen einreichen. Noch bis zum 15. Dezember nimmt das Auswärtige Amt die Projektskizzen für das Jahr 2018 entgegen.

Ziel ist es, Transformations- und Integrationsprozesse in den Ländern der "Östlichen Partnerschaft" und in Russland zu unterstützen. Organisationen der Zivilgesellschaft nehmen dabei eine besondere Rolle ein: Sie sollen als zentraler Akteur und Partner von staatlichen Stellen verstanden und respektiert werden. Mit dem Programm möchte die Bundesregierung engagierte junge Menschen aus ländlichen Gebieten und urbanen Zentren der Zielländer fördern. Bei vergangenen Projekten  ging es unter anderem um bildungspolitische Arbeit, Aus- und Fortbildungsprogramme für Medienschaffende sowie die Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen, Schülern und Studierenden.