Übersetzer im Austausch der Kulturen

05.02.2018
Kategorie: Nachrichten, Kultur und Konflikt  
Foto: Nathaniel Shuman via Unsplash

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Die Robert Bosch Stiftung und der Deutsche Übersetzerfonds, kurz Düf, haben gemeinsam das Übersetzerförderprogramm "Toledo – Übersetzer im Austausch der Kulturen" ins Leben gerufen. Das Programm ist Teil der laufenden Übersetzerförderung "Literarische Brücke" der Robert Bosch Stiftung. Insgesamt stehen dafür 450.000 Euro zur Verfügung.

Das neue Förderprogramm stärke nachhaltig die Rolle von Übersetzern als "Kulturmittler" und als "unverzichtbare Akteure der Völkerverständigung", sagte Maja Sibylle Pflüger von der Robert Bosch Stiftung. Durch das Programm sollen Übersetzerinnen und Übersetzer unter anderem in Werkstattformaten zusammenkommen und gemeinsam an ihren Texten arbeiten. Zudem werden Auslandsaufenthalte und Expeditionen in Städte mit einer lebendigen Übersetzerszenen wie Kolkata gefördert.

"Übersetzer sind Fachleute für Verständigung und Kosmopoliten sui generis. Toledo wird sie dabei unterstützen, sich in der Welt zu bewegen, Netzwerke aufzubauen und ihr Wissen mit dem Publikum zu teilen", erklärte Jürgen Jakob Becker, Geschäftsführer des Düf.