Über die Zukunft des Wissenschaftssystems

06.11.2017
Kategorie: Nachrichten, Zivilgesellschaft  
Foto: bank_phrom, via Unsplash

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Die "Robert Bosch Stiftung" lädt am 7. November zum "12. Berliner Wissenschaftsgespräch" ein. Unter dem Titel "Is Knowledge Losing Power?" beschäftigen sich internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Politik mit der Zukunft des Wissenschaftssystems. Neben der Vorsitzenden des "European Research Area Council Forum Austria", Helga Nowotny, nimmt auch Philip Campbell, Chefredakteur des Wissenschaftsmagazins "Nature", teil.

Die Frage, wie in Zeiten "alternativer Fakten" Vertrauen aufgebaut, erhalten und vor Angriffen bewahrt werden kann, steht im Fokus des diesjährigen Wissenschaftsgesprächs. "Eine faktenbasierte Diskussion und Auseinandersetzung mit Argumenten ist die Basis unserer demokratischen Gesellschaft", sagte die Leiterin des Bereichs Wissenschaft der "Robert Bosch Stiftung", Katrin Rehak. "Alternative Fakten" würden dieses Miteinander in einer pluralistischen Gesellschaft gefährden. An diese Problematik möchte die"„Robert Bosch Stiftung" mit ihrer Diskussion anknüpfen. Die Ergebnisse werden im Anschluss online veröffentlicht.

Das "Berliner Wissenschaftsgespräch" ist Teil der "Berlin Science Week", die vom 1. bis zum 10. November stattfindet. Veranstaltet wird diese von Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland sowie von Stiftungen. Ziel ist es, Forscherinnen und Forschern den Austausch über aktuelle Wissenschaftsthemen zu ermöglichen. Insgesamt werden etwa 15.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.