Traditionelles Pferdespiel aus Kirgisistan und Orgelbau aus Deutschland

11.12.2017
Kategorie: Nachrichten  
Nahaufnahme einer Orgel; Foto: Samuel Zeller via Unsplash

Foto: Samuel Zeller via Unsplash

Das Unesco-Komitee für Immaterielles Kulturerbe hat auf der südkoreanischen Insel Jeju 39 traditionelle Fertigkeiten und Wissensformen neu in die Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Sechs der Neueintragungen gelten als gefährdet.

Zu den Neuernennungen gehören unter anderem die Orgelmusik und der Orgelbau aus Deutschland sowie die Konjic-Holzschnitzereien aus Bosnien und Herzegowina. Auch das traditionelle Pferdespiel "Kok Boru" aus Kirgisistan und das System der Wasserrichter aus der Provinz Corongo in Peru haben es auf die Liste geschafft. Neben den Neuernennungen bestätigte der Ausschuss zudem finanzielle Unterstützung für Projekte in Uganda und Sambia. Ziel der Förderungen ist es, das immaterielle Kulturerbe der Länder für die Zukunft zu bewahren.

Immaterielles Kulturerbe wird von Generation zu Generation übermittelt und kann fortwährend neu interpretiert und gestaltet werden. Insgesamt umfasst die Liste des Immateriellen Kulturerbes nun 399 Einträge.

Die nächste Sitzung des Unesco-Komitees findet in Port-Louis, der Hauptstadt des Inselstaates Mauritius, statt.