Eine transatlantische Beziehung

24.10.2017
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Nik MacMillan, via Unsplash

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"Brookings Robert Bosch Foundation Transatlantic Initiative" – so heißt die neue Initiative der "Robert Bosch Stiftung" und der amerikanischen Denkfabrik "The Brookings Institution". Bei der Auftaktveranstaltung in Berlin stellen die beiden Organisationen heute Abend nicht nur die neue Initiative, sondern auch ihre erste gemeinsame Studie "A Post American Europe and the Future of US Strategy" vor. Bei der Publikation geht es um die Einbindung der USA in die politische europäische Geschichte sowie um mögliche Reaktionen auf ein geringer werdendes Engagement von den USA in Europa.

Im ersten Jahr liegt der thematische Schwerpunkt der Initiative, die abgekürzt BBTI genannt wird, auf dem Erstarken von Nationalismus und Xenophobie in der europäischen Politik. Dabei wird die Situation auch mit den Entwicklungen in den USA verglichen.

Mit der Partnerschaft wollen die beiden Organisationen die Netzwerke und die transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den USA aufbauen und stärken. Die Initiative stellt Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Thinktanks, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit unabhängige Analysen zu transatlantischen Beziehungen zur Verfügung. Außerdem bietet sie Medienschaffenden den Kontakt zu Expertinnen und Experten zu dem Thema.

Bei der Auftaktveranstaltung sprechen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft über aktuelle transatlantische Herausforderungen und die Auswirkungen der Bundestagswahl auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Die Diskussion wird live im Internet übertragen. Neben dem Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, Jürgen Hardt, nimmt auch der Chargé d’Affaires an der US-Botschaft in Berlin, Kent Logsdon, an der Veranstaltung teil.

"The Brookings Institution" ist ein Thinktank aus Washington, der sich mit öffentlicher Politik in den Bereichen Wirtschaft, Auslandspolitik und Staatsführung beschäftigt.

Die "Robert Bosch Stiftung" fördert mit ihren transatlantischen Projekten den Austausch zwischen Deutschland und den USA.