Dialogue with the Islamic world

17.02.2013
Kategorie: AA-Grundlagen  

Hauptthemen: Deutschland + Islamische Länder / Islamische Welt + Internationaler Politikdialog + Auswärtige Kulturpolitik + Gesellschaftlicher Dialog + Demokratisierung + Kulturelle Identität + Internationale Verhandlungen + Beteiligte an internationalen Kontakten + Politischer Islam
Unterthemen:  Arabische Länder + Wandel + Instrumente und Verfahren der Außenpolitik + Perzeption + Auswärtiges Amt (Deutschland) + Aktionsprogramm / Aktionsplan
Inhalt: Der Politikschwerpunkt „Islamdialog“ im Auswärtigen Amt hat es sich zur Aufgabe gemacht, präventive Dialogstrategien als Alternative zu konfrontativen Lösungen zu entwickeln. In seinem Vorwort zur Broschüre resümiert der ehemalige Beauftragte für den Dialog mit der islamischen Welt das bisher Geleistete. Dialog und Verständigung, so Mulack, seien keineswegs leichter geworden. Deshalb gelte es, die Glaubwürdigkeit des Westens und seiner Wertvorstellungen zu stärken. Dabei dürfe man den Debatten, wie sie von islamistischer Seite geführt würden, nicht ausweichen. In diesem Sinne plädiert auch Amr Hamzawi für eine Unterscheidung zwischen radikalen und gemäßigten Akteuren unter den Islamisten. Sonja Hegasy berichtet von den Dialogerfolgen dort, wo politische Fragen auf den ersten Blick nicht im Zentrum stehen: bei der Übersetzungsförderung, der Kunst, Kultur und dem Sport. Thomas Scheffler geht der Frage nach, wann es sinnvoll sein kann, mit Extremisten zu verhandeln. Der Schriftsteller und Islam- Experte Navid Kermani spricht sich dafür aus, den vom Mittelmeer geprägten Raum künftig als einen großen Kulturraum zu betrachten, damit der europäische Kulturaustausch mit dem Nahen Osten nicht Gefahr laufe, die politischen Verwerfungen zwischen Israelis und Arabern zu reproduzieren, statt sie zu überwinden. (ifa)