Häufig gestellte Fragen zum CrossCulture Programm (Foto: ifa/Kuhnle)

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Welche Länder nehmen am CrossCulture Programm (CCP) teil?

  • Ägypten
  • Algerien
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Deutschland
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Jordanien
  • Katar
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Kuwait
  • Libanon
  • Libyen
  • Malaysia
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Oman
  • Pakistan
  • Palästinensische Autonomiegebiete
  • Saudi-Arabien
  • Republik Sudan
  • Tadschikistan
  • Tunesien
  • Usbekistan
  • Vereinigte Arabische Emirate

Länder des CCP-Moduls "Östliche Partnerschaft und Russland"

  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Belarus
  • Deutschland
  • Georgien
  • Republik Moldau
  • Russland
  • Ukraine

Was sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme am CCP?

Das Programm richtet sich an Berufstätige und ehrenamtliche Mitarbeiter mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung aus den Arbeitsfeldern:

  • Politik & Gesellschaft
  • Menschenrechte & Frieden
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Medien & Kultur

Voraussetzung für Ihre Teilnahme am Programm sind profunde Kenntnisse und Arbeitserfahrung in den oben genannten Arbeitsfeldern. Wenn Sie hauptberuflich oder ehrenamtlich fest in eine Institution in Deutschland in diesem Themen- und Arbeitskontext eingebunden sind, können Sie sich in Abstimmung mit Ihrer Organisation bewerben. Sie sollten außerdem ein gutes fachliches Netzwerk haben und darin als Multiplikator/-in wirken können.

Gute Sprachkenntnisse in Englisch werden vorausgesetzt. Die Altersgrenze für Bewerber/-innen liegt zwischen 23 und 45 Jahren.

Sie müssen über einen unbedenklichen Gesundheitszustand und eine uneingeschränkte körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit verfügen, um den Anforderungen eines längeren Auslandsaufenthaltes und der Zusammenarbeit mit der Gastorganisation gerecht zu werden.

Studierende können nicht am Programm teilnehmen.

Besonderheiten des CCP-Moduls "Östlichen Partnerschaften und Russland"

Das Programm richtet sich an Berufstätige und ehrenamtliche Mitarbeiter mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung aus den Arbeitsfeldern:

  • Menschenrechte, Migration & Flüchtlinge
  • Politische Bildung & Jugendpartizipation
  • Wissensgesellschaft, Interkultureller Dialog, Mediation & Aussöhnung
  • Medien

Der Förderzeitraum beträgt maximal 8 Wochen.

Wie lange beträgt der Förderzeitraum?

Der Förderzeitraum beträgt mindestens 8 und maximal 12 Wochen. Aufenthalte über diesen Zeitraum hinaus werden vom ifa nicht gefördert. Für sämtliche Geförderte - auch für Teilnehmende aus Deutschland - ist die Teilnahme an einem dreitägigen interkulturellen Workshop verpflichtend.

Der Förderzeitraum für Bewerber des CCP-Moduls "Östliche Partnerschaft und Russland" beträgt maximal 8 Wochen.

Wann beginnt und endet die Förderung?

Die Aufenthalte in den Gastorganisationen werden für die Teilnehmenden individuell organisiert, daher sind Zeitpunkt und Dauer unterschiedlich über das Jahr verteilt. Der endgültige Termin und die Dauer der Aufenthalte werden mit der jeweiligen Gastorganisation, den Stipendiat/-innen und dem ifa gemeinsam abgestimmt.

Frühester Start der CCP-Aufenthalte ist im Juni, die Praktika sollten bis Mitte Dezember 2018 beendet sein. Für einige Länder besteht die Möglichkeit, den Aufenthalt auch im ersten Quartal des darauffolgenden Jahres durchzuführen. 

Was genau ist das CCP-Rahmenprogramm?

Das CrossCulture Programm wird durch einen interkulturellen Workshop und einen Besuchstermin bei einer anderen Organisation als individuelles Rahmenprogramm ergänzt. Dies soll die interkulturellen, berufs- und fachspezifischen Kenntnisse der Teilnehmenden fördern, Kontakte ermöglichen und Netzwerke stärken. Die Teilnahme an den Rahmenprogrammen wird zwischen den Geförderten und dem ifa abgestimmt.

Welche Kosten werden vom Stipendium abgedeckt?

Das ifa übernimmt folgende Kosten für Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem Ausland:

  • Monatliches Stipendium in Höhe von 550,- Euro
  • Hin- und Rückflug
  • Unterkunft
  • Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr innerhalb des Wohnorts
  • Rückerstattung anfallender Visumgebühren
  • Krankenversicherung

Das ifa übernimmt folgende Kosten für Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland:

  • Monatliches Stipendium in Höhe von 1100,- Euro
  • Rückerstattung von Hin- und Rückflug
  • Rückerstattung anfallender Visumgebühren
  • Krankenversicherung

Hin- und Rückflug

Die Kosten für den Hin- und Rückflug werden über das Projekt finanziert (Economy Class), ebenso Bahnanreisen zum Flughafen in Deutschland. Kosten für Übergepäck oder für den Transport von großen oder speziellen Werkzeugen oder anderen Arbeitsutensilien (z.B. Kameras, Künstlerutensilien) kann das ifa nicht übernehmen.

Krankenversicherung

Die Krankenversicherung deckt Notfallbehandlungen ab, die während des Aufenthaltes im Ausland auftreten. Kosten für die Behandlung von Krankheiten, die Ihnen bereits vor Ihrer Reise bekannt sind, werden nicht von der Versicherung übernommen und müssen daher von Ihnen selbst bezahlt werden.

Unterkunft

Das ifa kann für Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland leider keine Unterkunft im Gastland organisieren, d.h. Wohnung / Zimmer müssen selbst angemietet werden.

Kann ich Familienmitglieder mit ins Ausland nehmen?

Die Mitnahme von Familienmitgliedern (z.B. Ehepartnern oder Kindern) ist nicht vorgesehen. Das ifa übernimmt keinerlei Kosten oder Verantwortung für weitere Personen.

Wie kann ich mich für eine Teilnahme bewerben?

Bitte reichen Sie Ihre vollständige Bewerbung über unser Bewerbungsportal ein.

Füllen Sie dafür das Bewerbungsformular aus und laden Sie die folgenden Dokumente hoch:

  • Aktueller Lebenslauf auf Englisch mit genauen Angaben zu Ausbildung/Studium, Berufserfahrungen, freiwilligem Engagement und weiteren Kenntnissen.
  • Motivationsschreiben. Bitte nutzen Sie unsere Vorlage.
  • Empfehlungsschreiben Ihrer Heimatorganisation. Bitte nutzen Sie unsere Vorlage.
  • Foto (optional)

Bitte beachten Sie, dass die ausgefüllten Dokumente vor Beginn des Bewerbungs­prozesses zum Upload bereit stehen sollten, da das System leider keine Eingaben speichert.

Ihre Bewerbung mit allen erforderlichen Dokumenten muss vor dem Bewerbungsschluss über das Bewerbungsportal eingehen. Unvollständige Bewerbungen und Bewerbungen per Email können leider nicht berücksichtigt werden.

Wer schreibt für mich das Empfehlungsschreiben?

Das Empfehlungsschreiben erlaubt uns, die Bewerber/-innen durch eine Außenperspektive zu bewerten sowie den möglichen Mehrwert für die Heimatorganisation zu erfassen. Daher erstellt das Empfehlungsschreiben idealerweise der direkte Vorgesetzte in Ihrer Heimatorganisation.

In Ausnahmefällen, zum Beispiel wenn Sie selbst Leiter/-in Ihrer Organisation sind, kann das Empfehlungsschreiben von einer Person außerhalb Ihrer Heimatorganisation erstellt werden, die Sie einschätzen kann – beispielsweise ehemalige Vorgesetzte, ein Vorstandsmitglied oder eine Partnerorganisation.

Was passiert nach Absenden meiner Bewerbung?

Sie werden durch eine automatische E-Mail über den Eingang Ihrer Bewerbung informiert. 

Nach Ende der Bewerbungsfrist werden die rechtzeitig eingegangenen Bewerbungen intensiv vom ifa geprüft. Aussichtsreiche Bewerber/-innen (Shortlist) erhalten eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch, das auch über Telefon oder Skype stattfinden kann.

Das ifa entscheidet gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt über die Teilnehmenden am CrossCulture Programm. Ausgewählte Bewerber/-innen werden voraussichtlich Ende April über ihre Teilnahme am Programm via E-Mail informiert. Absageschreiben werden per E-Mail und ohne Begründung verschickt.

Gibt es eine Warteliste?

Ja, da die Anzahl der zu vergebenen Plätze limitiert ist, werden einige geeignete, aber nicht unmittelbar ausgewählte Bewerber/-innen auf einer Warteliste vorgemerkt. Dies bedeutet, dass Sie noch Chancen auf eine Teilnahme am Programm haben, falls in dem jeweiligen Programmjahr kurzfristig Plätze frei werden sollten. Eine Benachrichtigung über die Nachrückmöglichkeit kann während des gesamten Programmjahres kurzfristig erfolgen. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie nicht am Nachrückverfahren teilnehmen wollen.

Falls Sie dieses Jahr auf die Warteliste gesetzt wurden und nicht nachrücken können, werden Sie nicht automatisch für das Programm im nächsten Jahr vorgemerkt.

Wie geht es nach einer Zusage für mich weiter?

Wenn Sie für die Teilnahme am CrossCulture Programm ausgewählt wurden, müssen Sie zunächst die Annahme des Stipendiums schriftlich bestätigen. Danach können Sie in Abstimmung mit einer ifa-Mitarbeiterin / einem ifa-Mitarbeiter die Suche nach einer geeigneten Gastorganisation im Ausland beginnen und Ihren Auslandsaufenthalt planen.

Wie finde ich eine Gastorganisation?

Als Teilnehmende/-r aus Deutschland planen und organisieren Sie Ihren Auslandsaufenthalt weitestgehend selbstständig. Wir empfehlen Ihnen deshalb, frühzeitig Kontakt mit potentiellen Gastorganisationen aufzunehmen. Die ifa-Mitarbeiter/-innen helfen Ihnen gerne bei Fragen oder Problemen und können Sie ggf. bei der Suche unterstützen.

Bei der Wahl des Gastlandes weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachtet werden müssen. Bitte informieren Sie sich frühzeitig über die Visumsrichtlinien des Landes. Sobald Sie eine geeignete Gastorganisation gefunden haben, werden alle nötigen Schritte für die Ausreise und den Aufenthalt im Gastland eingeleitet. Das ifa unterstützt Sie bei diesem Prozess.

Das ifa fordert die Stipendiatinnen und Stipendiaten und die Gastorganisationen auf, die Details ihrer Zusammenarbeit, d.h. Aufgaben, Einsatzfelder, Projekte etc., selbständig miteinander abzustimmen. Dafür empfehlen wir Ihnen ein Gespräch zum Kennenlernen z.B. über Skype oder Telefon vor Ihrer Anreise.

Sie können in den FAQ keine passende Antwort auf Ihre Frage finden? Dann kontaktieren Sie uns: crossculture(at)ifa.de

Kontakt

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de