CrossCulture Plus

Das Zusatzmodul CrossCulture Plus richtet sich an ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten des CrossCulture Programms (CCP), die ihren mehrmonatigen beruflichen Aufenthalt im Ausland bereits erfolgreich absolviert haben und im Anschluss eigene Projekte planen/umsetzen wollen. 

Gefördert werden engagierte CCP-Alumni, die in einem der folgenden Länder ein Projekt von bis zu 15.000 Euro durchführen möchten: Ägypten, Jordanien, Libyen, dem Libanon, Marokko, Irak, Tunesien. Das ifa begleitet die Alumni bei der Umsetzung ihrer Projekte und qualifiziert die Teilnehmer von CCP Plus nach ihrer erfolgreichen Bewerbung bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen.

Der Hintergrund

CCP Plus bringt lokale Akteure und deren Netzwerke zusammen und unterstützt die Stipendiaten dabei, sich aktiv in gesellschaftliche Veränderungsprozesse und Diskurse einzubringen. Im Fokus stehen der Austausch und Wissenstransfer mit Organisationen und Institutionen in Deutschland.

Im Förderzeitraum finden zudem zwei Projektwerkstätten statt. Sie dienen der Vorbereitung und vermitteln Grundkenntnisse zu Projektmanagement, Finanzadministration und wirkungsorientiertem Monitoring. Die Stipendiaten und Institutionen profitieren außerdem von der kontinuierlichen fachlichen Beratung durch ifa-Mitarbeiter und dem Austausch mit anderen Geförderten/ifa-Alumni.

Bewerbung und Ablauf

Bewerbungsschluss ist Ende Januar. Die Zusagen für eine Projektförderung werden in der Regel im darauf folgenden Mai erteilt. Die Projekte können im Juni starten und müssen Ende Dezember abgeschlossen werden. Neben dem Projektantragsformular ist ein detaillierter Finanzierungsplan einzureichen. Die Förderung erfolgt anschließend über einen Zuwendungsvertrag, den das ifa mit der Partnerorganisation vor Ort schließt. Gemeinsam mit dem Alumnus/ der Alumna ist die Organisation für die Umsetzung des Projektes verantwortlich. Sie übernimmt außerdem die Verwaltung der Fördermittel.

Im Zuge der Projektförderung lädt das ifa die verantwortlichen Alumni und enge  Mitarbeiter der Durchführungsorganisation zu zwei Projektwerkstätten ein. In der ersten Projektwerkstatt im Mai stehen die Themen Projekt- und Finanzplanung sowie das deutsche Zuwendungsrecht auf der Agenda. In der zweiten Projektwerkstatt zum Ende des Jahres liegt der Schwerpunkt auf der Auswertung, der Berichtslegung und der Abrechnung.

CrossCulture Plus wird im Rahmen der Transformationspartnerschaften vom Auswärtigen Amt finanziert.

CrossCulture Plus 2018

Ausschreibung Projektförderung

CrossCulture Alumni aus Ägypten, Jordanien, Libyen, Marokko, Tunesien, Iraq und dem Libanon können sich ab sofort für eine Förderung durch das Programm CrossCulture Plus bewerben. Bitte beachten Sie die Infos zur Ausschreibung und nutzen das beigefügte Antragsformular. Wir freuen uns auf Ihren Projektantrag bis zum 19. Januar 2018!

Kontakt

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de

Amina Gharred: Social Visions (Blasti.tn)
Amina Gharred: Social Visions (Blasti.tn)