CrossCulture Östliche Partnerschaften Workshop November 2015 © Wolfgang Borrs

CrossCulture Programm: Östliche Partnerschaft und Russland

Mit dem Ziel politische, wirtschaftliche und soziale Beziehungen auszubauen, initiierten Deutschland und seine europäischen Partner mit den Nachbarstaaten Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und Ukraine 2009 die "Östliche Partnerschaft". Mit dem bewährten CrossCulture Programm setzt sich das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) als Partner des Auswärtigen Amts seit 2015 nun auch für die gesellschaftspolitische Zusammenarbeit und die Stärkung der Netzwerke zwischen Deutschland und den sechs Ländern der Östlichen Partnerschaft ein. Seit 2016 fördert das Programm zudem den Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in Russland.

Ziele des Förderprogramms

Das CrossCulture Programm Modul Östliche Partnerschaft und Russland bietet jungen Berufstätigen und ehrenamtlich Engagierten aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine, Russland und Deutschland die Möglichkeit, internationale Erfahrungen im Ausland zu sammeln und als Multiplikatoren in ihren Heimatländern zu wirken. Der Austausch erfolgt beidseitig, so dass auch Interessierte aus Deutschland am Programm teilnehmen können. Neben der beruflichen und fachlichen Weiterbildung gewinnen die Programmteilnehmer einen Überblick über gesellschaftliche und politische Strukturen. Sie knüpfen wichtige Kontakte, die sie nach der Rückkehr in ihre Heimat für die zukünftige Zusammenarbeit nutzen können. Durch die Einbindung in ihre jeweilige Organisation fließen die Auslandserfahrungen in die dortige Arbeit ein. Dieser Austausch eröffnet den grenzübergreifenden Dialog zwischen Menschen, Staaten und Institutionen und stärkt somit nachhaltig die Netzwerkbildung zwischen Organisationen in Deutschland und den Partnerländern.

Schwerpunkte und Zielgruppen

Arbeitsaufenthalte im Rahmen des CrossCulture Programm: Östliche Partnerschaft und Russland werden in den folgenden Arbeitsfeldern angeboten:

  • Menschenrechte, Migration & Flüchtlinge
  • Politische Bildung & Jugendpartizipation
  • Wissensgesellschaft, Interkultureller Dialog, Mediation & Aussöhnung
  • Medien

Zielgruppen sind junge Berufstätige und Engagierte in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft und Multiplikatoren in Organisationen und Medien.

Gliederung des Programms

Die Praktikumsdauer beträgt acht Wochen. Die Praktika werden durch ein berufs- bzw. fachspezifisches Rahmenprogramm – unter anderem Workshops, Seminare und Konferenzen – während des Aufenthalts in Deutschland ergänzt. Das CrossCulture Programm zeichnet sich dadurch aus, dass sie sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in hohem Maß den Anforderungen und Wünschen der Stipendiaten angepasst werden können. Sie eignen sich mit ihrem individuell abgestimmten und bedarfsorientierten Konzept hervorragend, um Programmteilnehmer beim Erwerb fachlicher und gesellschaftspolitischer Kompetenz in ihrem speziellen Arbeitsbereich zu unterstützen und sie beim Aufbau einer integrativen, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft in ihrem Heimatland zu stärken.

Kontakt

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de