Über das CrossCulture Programm

Mit dem CrossCulture Programm (CCP) setzt sich das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) als Partner des Auswärtigen Amts für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerke zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein.

Das Programm ermöglicht Berufsaufenthalte für junge Berufstätige und freiwillig Engagierte aus den beteiligten Ländern und aus Deutschland. Durch den Arbeitsaufenthalt im jeweils anderen Kulturkreis werden internationale Erfahrungen gesammelt und interkulturelle Kompetenz aufgebaut. Das CrossCulture Programm eröffnet und stärkt den Dialog zwischen Menschen, Institutionen und Kulturen und ermöglicht damit eine vertiefte Partnerschaft zwischen Deutschland und 30 islamisch geprägten Ländern im Mittleren Osten, Nordafrika, Zentralasien, Süd- und Südostasien.

Ziele des Förderprogramms

Das CrossCulture Programm gibt jungen Menschen aus Deutschland und den Partnerländern im Kontext ihres Arbeitsfelds die Chance, vielschichtige Erfahrungen im Ausland zu machen und als Multiplikatoren in ihren Heimatländern zu wirken. Neben der beruflichen und fachlichen Weiterbildung gewinnen die Programmteilnehmer im Gastland einen Überblick über gesellschaftliche und politische Strukturen und lernen durch die Einbindung in das Berufs- und Alltagsleben kulturelle Prägungen und Verhaltensmuster kennen. Sie knüpfen wichtige Kontakte, die sie nach Rückkehr in ihre Heimat für eine zukünftige Zusammenarbeit nutzen können. Die gesammelten Auslandserfahrungen fließen durch die Einbindung der Rückkehrer in ihre jeweilige Organisation in die dortige Arbeit ein. Dieser interkulturelle Austausch stärkt somit nachhaltig die Netzwerkbildung zwischen Organisationen in Deutschland und der islamisch geprägten Welt und regt zu grenzübergreifendem Dialog und Kooperationen an.

Schwerpunktbereiche

Berufsaufenthalte im Rahmen des CrossCulture Programms werden in den folgenden Arbeitsfeldern angeboten:

  • Politik & Gesellschaft
  • Menschenrechte & Frieden
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Medien & Kultur

Zielgruppen

Islamisch geprägte Welt

Zielgruppen auf der Seite der islamisch geprägten Welt sind junge Berufstätige und Engagierte in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft und Multiplikatoren, die in Kernbereichen des (gesellschafts-)politischen Aufbaus beschäftigt sind.

Deutschland

Auf der deutschen Seite sind die Zielgruppen Mitarbeitende in den entsprechenden Gastorganisationen sowie junge Berufstätige und Engagierte in Arbeitsfeldern, in denen interkulturelle Erfahrung eine Voraussetzung für den Arbeitserfolg darstellt.

Gliederung des Programms

Die Dauer des Berufsaufenthaltes beträgt mindestens acht Wochen bis höchstens drei Monate und wird individuell nach Profil, Bedürfnis und Verfügbarkeit festgelegt. Die Mitarbeit in Gastorganisationen wird durch ein berufs- bzw. fachspezifisches Rahmenprogramm – beispielsweise Begleitveranstaltungen oder individuelle Besuchstermine – während des Aufenthalts im Gastland ergänzt.
Die Ausgestaltung der Teilnahme am CrossCulture Programm zeichnet sich dadurch aus, dass sie sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in hohem Maß den Anforderungen und Wünschen der Stipendiaten angepasst werden kann. CCP eignet sich mit seinem individuell abgestimmten und bedarfsorientierten Konzept hervorragend, um Programmteilnehmer/-innen beim Erwerb fachlicher und interkultureller Kompetenz in ihrem speziellen Arbeitsbereich zu unterstützen und sie in ihrer Dialogfähigkeit zwischen den beteiligten Kulturen zu stärken.

Kontakt

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de