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ifa-Galerie Stuttgart



Brückenfragment in Manhatten, New York
© Iwan Baan

29. Januar – 20. März 2010
Schauplatz Natur
Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl
Die Geschichte der Zukunft der Stadt

Freitag, 29. Januar 2010, 17 – 18.30 Uhr
Xiamen – a Clime Change Incubator
Asiens Metropolen boomen, und mit dem schnellen Wachstum der Verstädterung steigt der Hunger nach Energie.  Obwohl China weniger Auflagen für den Klimaschutz  als die Industrienationen hat, zeigt sich nun auch in der Planung von Millionensiedlungen die grüne Wende:  Xiamen, eine südöstliche Küstenregion, hat den Anspruch, die „grünste Stadt“ Chinas zu werden. Der niederländische Architekt Raoul Bunschoten und sein Londoner Büro CHORA, Spezialisten für einen prozessualen Urbanismus,  entwickelten einen Energiemasterplan, der dynamisch Infrastruktur, erneuerbare Energien und kulturelle Veränderungen erforscht und choreografiert.
Raoul Bunschoten, CHORA, Architecture and Urbanism, London

Donnerstag, 4. Februar 2010, 17 – 18.30 Uhr
Masdar Zentrum – eine Oase der Zukunft
Eine City Plaza als zeitgenössische Oase in Masdar – das Stuttgarter Architekturbüro LAVA (Laboratory for Visionary Architecture) plant die Innenstadt dieser Südmetropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Masterplan, entworfen von Norman Foster, sah einen Solitär im Zentrum vor. Doch LAVA-Architekten entschieden sich, den städtischen Mittelpunkt als öffentlichen Raum zu definieren – das Konzept gewissermaßen zu invertieren. Eine Herausforderung, denn Masdar City soll eine ökologische Musterstadt werden. Nachhaltiger Städtebau, Solarkraftwerke und Windkrafträder sind kennzeichnend für die geplante energieautarke Stadt, in der strenge Energie- und Umweltstandards herrschen. Tobias Wallisser, Bürogründer bei LAVA-Architekten, spricht über innovative Ideen für Masdar City, ökologischen Städtebau und umweltgerechtes Planen.
Tobias Wallisser, LAVA, Laboratory for Visionary Architecture, Stuttgart

Samstag, 20. März 2010, 19 – 2 Uhr
Lange Nacht der Museen

Finissage der Ausstellung Post-Oil City, ab 19 Uhr
Stündliche Kurzführungen zum Abschluss der
Ausstellung.
Durchgehend Musik von DJ AXEL vom Plattenbau
Mit seiner Musik sorgt DJ Axel für akustische Impressionen aus den Metropolen der Welt und aus der Blütezeit der Disco-Ära.
Fingerfood-Köstlichkeiten aus aller Welt; asiatische und afrikanische Weine.

Tickets zu 15.- Euro können in der ifa-Galerie erworben werden.
Kontakt: Verena Meining, meining( at )ifa.de, 0711 / 2225-173



ifa-Galerie Berlin



Rote Etüde, 2009, Video, 5 min
© Nguyen Minh Phuoc

18. Dezember 2009 – 5. April 2010
connect
Kunstszene Vietnam

Donnerstag, 7. Januar 2010, 19 Uhr
Young Chinese Artists – The Next Generation
Eine Generation nach 1975 geborener junger Künstler wächst im rasanten gesellschaft­lichen Wandel des sich öffnenden Chinas auf. Ihre Kunst muss nicht mehr zwingend eine politische Orientierung haben, so setzen sich die Künstler mal melancholisch leise, mal bissig ironisch oder schockierend drastisch mit der Entwicklung Chinas auseinander.
In dem Buch Young Chinese Artists. The Next Generation (herausgegeben von Christoph Noe, Xenia Piëch und Cordelia Steiner) werden 30 dieser für das neue China repräsentati­ven Künstler vorgestellt, die mit unterschiedlichen Medien die wirtschaft­liche und soziale Transformation Chinas auf vielfältige Weise portraitieren. Themen wie Selbst­erfahrung, Individualität und existentielle Fragen dominieren dabei die Arbeiten der jungen Künstler.

Christoph Noe war nach dem Abschluss seines BWL- und Geschichtsstudiums als strategischer Betriebsberater in Europa und Asien tätig. Seiner Leidenschaft für zeit­genössische Kunst nachgehend, gründete er 2005 THE MINISTRY OF ART, eine Plattform zur Förderung junger chinesischer Künstler. Christoph Noe lebt in Peking und Berlin. Er hat eine Vielzahl von Vorträgen über Kunstmanagement, zeitgenössische chinesische Kunst und die Generation chinesischer Künstler nach 1975 gehalten, sowie etliche Veröffentlichungen herausgegeben.


Donnerstag, 18. März 2010, 19 Uhr
"welcome foam – farewell human"
Gia Edzgveradze stellt seine Monografie vor


        

 
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