Fotograf/innen
"Die Wäsche" aus der Serie "vis-à-vie", Isotry, Tananarive, 2005
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"Die Kämpfer" aus der Serie "vis-à-vie", Isotry, Tananarive, 2005
SOAVINA RAMAROSON Bei der Durchführung einer Studie über die urbanen Strukturen Antananarivos, der Hauptstadt Madagaskars und der Heimatstadt Soavina Ramarosons, entstanden die ersten Fotos, die später den Grundstock der Serie "vis-à-vie" bilden sollten. Wie der Titel bereits andeutet, wird hier nicht nur die räumliche Struktur des "vis-à-vis" (des "Gegenüber") aufgezeigt, sondern auch das Leben ("la vie"), das sich dort abspielt. Die Bilder, sowohl schwarz-weiß, als auch farbig, kombiniert der Fotograf mit madagassischen Sprichwörtern, die einen zusätzlichen Aspekt der Kultur und Mentalität Madagaskars vermitteln. Die oft widersprüchlich erscheinenden Bilder schaffen eine Verbindung soziologischer, urbaner und architektonischer Beobachtungen, sie beschreiben die alltägliche Konfrontation verschiedener Gebäude, Anwohner und Lebensformen.
Soavina Ramaroson, Jahrgang 1977, ist in Antananarivo, Madagaskar, geboren. Heute lebt und arbeitet er in Paris. Er wendet sich der Architektur zu, da er meint, in diesem Gebiet zur allgemeinen Verbesserung der Lebensumstände beitragen zu können. Über seine Arbeit als Architekt kommt er eher zufällig zur Fotografie, als er im Rahmen urbaner Studien zur Projektvorbereitung die Kamera einsetzt. In diesem Kontext entsteht auch die Arbeit "vis-à-vie". Soavina Ramaroson arbeitet weiterhin als Architekt, erzielt jedoch auch als Fotograf bemerkenswerte Erfolge; seine Bilder werden auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt. www.soavina.com
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