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Mit Förderung des Auswärtigen Amts

ifa-Galerie

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Bamako
VII. Rencontres Africaines
de la Photographie

Fotograf/innen




Der Geist der Schwesternschaft
aus der Serie "Äthiopisches Licht", 2000
Der Pfarrer an der Tür
aus der Serie "Äthiopisches Licht", 2001

 

AIDA MULUNEH

In ihren Fotografien fängt Aida Muluneh äthiopische Lebensstile ein, die sie gängigen westlichen Vorstellungen entgegensetzen will. Während unser Bild Äthiopiens noch immer von sterbenden Kindern aus der Hungersnot der 80er Jahre geprägt ist, zeigt sie uns eine schlichte, stilvolle und elegante Welt, ohne jemals auch nur in die Nähe touristischer Klischeebilder zu kommen. Da sie selbst über einen Migrationshintergrund verfügt, interessiert sie sich für Fragen kultureller Herkunft und Veränderungen, für das Gefühl von Entwurzelung, das das Leben als Immigrant mit sich bringt. Aida Muluneh zeigt uns Bilder, die ehrlich und respektvoll sind und die Menschen Äthiopiens in ihrer Würde zeigen.

Aida Muluneh wurde 1974 in Äthiopien geboren, bereits als junges Mädchen verlässt sie das Land und verbringt ihre Kindheit zwischen dem Jemen und England. Nach mehreren Jahren an einem Internat auf Zypern, lässt sie sich 1985 in Kanada nieder. 2001 schließt sie ihr Studium im Bereich Film, Radio und Fernsehen an der Howard University, Washington, D.C., ab. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Fotografin und ist außerdem Begründerin einer Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Möglichkeiten afrikanischer Künstler/innen in der Diaspora zu vergrößern. Ihre Fotos werden auf zahlreichen wichtigen internationalen Ausstellungen gezeigt. Momentan arbeitet Aida Muluneh an dem Dokumentarfilm "The Unhealing Wound", der die Aussiedlung äthiopischer Kriegsweisen nach Kuba im Jahr 1979 thematisiert.

www.unhealingwound.com



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