Die Ausstellung "Come-in. Interieur als Medium der zeitgenössischen Kunst in Deutschland" stellt die Frage nach der Verbindung von Kunst und Design. 25 künstlerische Positionen zeigen solitäre Objekte, Skulpturen, Rauminstallationen, Videos und im dazu gehörenden Katalog Inserts.
Die Mobilien, Objekte und Interieurs, die – hintergründig inszeniert – aufgrund ihrer zunächst eindeutigen Erscheinungsform Bereichen wie "Möbel", "Leuchte" oder "Interieur" zugeordnet werden können, stellen sich auf den zweiten Blick heraus als zu unbequem, zu bunt, zu exaltiert, zu sehr auf unsere Wahrnehmung oder ein situativ-kommunikatives Ereignis ausgerichtet. Sie sind viel mehr Idee, Entwurf, szenische Nachempfindung einer durch bestimmte Einrichtungs- und Architekturelemente konditionierten Situation. Einen Zusammenhang zu zeitgeschichtlichen, autobiografischen und ästhetisch- kritischen Aspekten schafft die Wahl des Innenraums, die viele der Positionen zeigen.
Überdies wird jede beteiligte Institution im Rahmen der internationalen Tournee von ifa dazu eingeladen, eine künstlerische Position des Präsentationslandes, die sich mit dem Ausstellungsthema auseinandersetzt, für die Dauer der Ausstellung auszuwählen und zu zeigen.
Ausstellungskatalog
Come-in. Interieur als Medium zeitgenössischer Kunst in Deutschland – Stuttgart: Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) (Hg.). – Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König, 2001. – 256 S. – bestellen