Josh Johnson, Eliza Douglas in Anne Imhof, Angst II, 2016 aufgeführt im Hamburger Bahnhof, Berlin, 2016 © Foto: Nadine Fraczkowski Courtesy: die Künstlerin, Isabella Bortolozzi Galerie und Galerie Buchholz
Venedig: Alle zwei Jahre findet hier die größte Kunstausstellung der Welt statt.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu Besuch im Fridericianum in Kassel; © Nils Klinger
Olaf Nicolai: Giro, 2015, Performance; © Olaf Nicolai, VG Bild-kunst, Bonn, 2015

Anne Imhof bespielt den Deutschen Pavillon in Venedig 2017

Anne Imhof © Nadine Fraczkowski

Anne Imhof wurde von der Kuratorin Susanne Pfeffer für den Beitrag Deutschlands auf der Biennale in Venedig 2017 ausgewählt. Seit Mai dieses Jahres entwickelt die in verschiedenen Medien arbeitende Künstlerin eine raum- und zeitgreifende Arbeit. Ihr Werk umfasst malerische, skulpturale, installative wie performative Arbeiten. Mit Anne Imhof ist eine hervorragende Künstlerin für den deutschen Beitrag auf der 57. Biennale Arte di Venezia gewählt worden", sagt Elke aus dem Moore, Leiterin der Abteilung Kunst des ifa.

Das ifa und Biennalen

Seit 1971 koordiniert das ifa im Auftrag des Auswärtigen Amts den deutschen Länderbeitrag auf der Internationalen Kunstausstellung in Venedig, der "Biennale di Venezia". Der weltweite Erfolg des Biennalemodells hat zu einem starken Anstieg des Formats geführt und gleichzeitig eine nachhaltige Diskussion zu diesem Thema in Gang gesetzt. Als weltweit vernetzter Kulturmittler engagiert sich das ifa in internationalen Netzwerken und wissenschaftlichen Diskussionen zum Format Biennale. Seit 2000 beteiligt sich das ifa an der Konferenzreihe "biennials in dialogue", die bisher in Kassel, Frankfurt am Main, Singapur und Shanghai stattfand, zuletzt 2015 in Christchurch unter dem Motto "Curating Under Pressure".

Das ifa ist außerdem Gründungsmitglied der 2012 ins Leben gerufenen International Biennial Association (IBA). Gemeinsam mit der Biennial Foundation und weiteren Partnern organisiert das ifa seit 2012 das "World Biennial Forum", ein internationales Netzwerktreffen der weltweiten Biennale-Akteure. Es fand 2012 zum ersten Mal während der Biennale in Gwangju statt, zuletzt 2014 in São Paulo. Die Entwicklungen und Ergebnisse dieser Netzwerktreffen werden publiziert.
Die Biennial Foundation ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die den verschiedenen Biennale-Organisationen als Informations- und Kommunikationsplattform dient und den Erfahrungs- und Ideenaustausch fördert. Die Biennial Foundation wurde 2009 gegründet und wird vom ifa unterstützt.

Das ifa fördert Biennalen weltweit

Im Zuge seiner Biennalenförderung ermöglicht das ifa deutschen und in Deutschland lebenden Kunstschaffenden die Teilnahme an Biennalen weltweit sowie Künstlern aus Entwicklungs- und Transformationsländern die Teilnahme an Biennalen in Deutschland. Darüber hinaus engagiert sich das ifa am Rahmenprogramm von Biennalen, zuletzt während der Berlin Biennale 2016 mit einem Workshop für Jungkuratorinnen und Jungkuratoren.

Dorothea Grassmann

Kontakt

Dorothea Grassmann
Bereichsleiterin
Biennale Venedig
Tel. +49.711.2225.170
grassmann(at)ifa.de

Partner

Auswärtiges Amt

Biennale Venedig Backstage

In der Reihe "Biennale Venedig Backstage" werfen wir einen Blick hinter die Kulissen: Wie wird der deutsche Beitrag organisiert? Was machen ehemalige Kuratoren und Künstler heute? Was waren ihre schönsten Erfahrungen? In der vierten Folge: Udo Kittelmann, Kurator des Deutschen Pavillons 2001.

Foto: Manuel Reinartz

Presseschau

Die Götter lachen über Athen

Über die documenta in Athen

nzz.ch | 18.04.2017

"Nur die Anmut ist unantastbar"

Interview mit der Biennale-Künstlerin Anne Imhof

spiegel.de | 16.04.2017