Themen

CrossCulture Tour 2017; Foto: Max Boettinger (CC0 1.0), via Unsplash

Projektreihe

7 Städte – 7 Geschichten

ifa | Von April bis Oktober 2017 touren sieben ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten des CrossCulture Programms mit ihren Projekten durch Deutschland. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Politik und Gesellschaft, Menschenrechte und Frieden, nachhaltige Entwicklung sowie Medien und Kultur. Den Auftakt der Tour machen die Journalistin Rula Asad und der Kunstfotograf Mohan Dehne. In ihrer Ausstellung "Syrian Elsewhere" in  Freiburg zeigen sie fotografische Porträts und Videointerviews von geflüchteten Syrerinnen und Syrern in Europa. Im Rahmen der Ausstellung findet am 27. April eine Podiumsdiskussion zum Thema "Identitäten im Umbruch: Syrerinnen und Syrer in Europa" statt.

Foto: (CC0), via Pixabay

Video

"Ehrenmord" in Pakistan

ZDF | Jeden Tag fallen in Pakistan im Durchschnitt drei Frauen dem "Ehrenmord" zum Opfer. Das ZDF Auslandsjournal berichtet über diese Verbrechen am Beispiel der getöteten Internetberühmtheit Qandeel Baloch. "Es hätte mich genauso treffen können", sagt die ehemalige ifa-Stipendiatin Saba Khalid im Interview. 2012 war sie im Rahmen des CrossCulture Programms für drei Monate in Deutschland.

CCP 2017 für syrische Flüchtlinge; Foto: (CC0), via Pexels

Ausschreibung

CrossCulture Programm 2017 für syrische Geflüchtete

ifa | Das CrossCulture Programm bietet syrischen Geflüchteten in Deutschland die Möglichkeit, durch ein Praktikum ihre professionelle und gesellschaftspolitische Kompetenz zu erweitern. Die Teilnahme ist für Personen zwischen 23 und 45 Jahren möglich, die bereits Berufserfahrungen in Syrien gesammelt haben. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2017.

Ausschreibung: Kulturmanager/-in in Oppeln gesucht; Foto: (CC0), via Pixabay

Ausschreibung

Kulturmanager/-in in Oppeln, Polen

ifa | Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht das ifa eine/-n Kulturmanager/-in in Oppeln. Einsatzstelle ist der Bund der Jugend der Deutschen Minderheit. Bewerbungsschluss ist der 14. Mai 2017.
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Ein neues Gespenst geht in Europa um: Der Populismus. Foto: (CC0), via Pixabay

Sonderpresseschau

Zielscheibe Europa

ifa | Das Gespenst des Populismus streift in Europa umher und zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Egal ob in anti-europäischen Parteien oder in protektionischen Bewegungen die Verteidigung nationaler Werte steht gerade hoch im Kurs. Die neue ifa-Sonderpresseschau ''Zielscheibe Europa'' thematisiert das Wiederaufleben des nationalen Denkens in Europa, die Auswirkungen auf Kunst, Kultur, Medien und Wissenschaft und deren Verantwortung im Kampf gegen die vereinfachenden Narrative der Populisten.

Kuratoren- und Künstlergespräch in der Ausstellung "Politics of Sharing" in der ifa-Galerie Berlin, 2016 © ifa / Tomaschko

Publikation

Politics of Sharing – On Collective Wisdom

ifa | Die Publikation "Politics of Sharing – On Collective Wisdom" ist als Ergebnis eines internationalen Recherche- und Ausstellungsprojekts entstanden. Sie zeigt verschiedene Perspektiven von kollektivem Wissen und Erfahrungen von Teilen im Kontext von zeitgenössischer Kunst und visueller Kultur. (In englischer Sprache)

Gerome Viavant (CC0 1.0), via unsplash

Diskussion

Europa neu denken

blaetter.de | Jürgen Habermas, Sigmar Gabriel und Emmanuel Macron diskutieren über die Probleme, die Europas Handlungsfähigkeit lähmen, die es aber gemeinsam lösen muss.

Flüchtlingslager in Äthiopien: Mit mehr als 700.000 geflüchteten Menschen gewährt Äthiopien den meisten Flüchtlingen auf dem afrikanischen Kontinent Zuflucht.  © EU / ECHO / Anouk Delafortrie (CC BY-NC-ND 2.0), via Flickr

Ausschreibung

CCP Flucht und Migration

ifa | Mit dem Förderprogramm CCP Flucht und Migration ermöglicht das ifa die Vernetzung, fachliche Weiterbildung und den Austausch zwischen Akteuren der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. In diesem Jahr liegt der regionale Fokus auf den afrikanischen Ländern entlang der Flucht- und Migrationsrouten zum Mittelmeer. Mitarbeitende von Nichtregierungsorganisationen, Behörden und Organisationen im Bereich Flucht und Migration können sich bis zum 15. Mai 2017 für eines der insgesamt 24 Stipendien bewerben.
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Peter P. (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Planspiel zur Europäischen Kulturpolitik

Europa ein Zuhause geben

ifa | Die Europäische Union ist in der Krise. Statt Solidarität und Gemeinsinn dominieren Eigennutz und Besitzstandswahrung den Diskurs unter den Mitgliedsländern. Nach innen wie nach außen ist das Projekt EU so wenig attraktiv wie nie zuvor. Darum will die Europäische Kommission den ganz großen Wurf wagen: Eine neue gesamteuropäische Idee muss her.

Foto: Anastasia Polischuk (CC0 1.0) via Unsplash

Artikel

Die schlechte Nachricht zuerst

kulturaustausch.de | Im Zeitalter der Globalisierung verbreiten sich schlechte Nachrichten sehr viel schneller als gute Nachrichten und sie wirken stärker auf uns. Meldungen über Todesfälle, Gewalt, Katastrophen und Hass haben es leichter, Leser und Zuschauer zu erreichen, als Nachrichten über fortschrittliche Ideen, Bewegungen für Gerechtigkeit, lokale Projekte für Toleranz und Inklusion oder gutes Handeln von Regierungen oder Bürgern. Warum ist das so?
Von Arjun Appadurai

An den EU-Außengrenzen sollen künftig neueste Technologien zum Einsatz kommen; Foto: Rob Sarmiento (CC0 1.0) via Unsplash

Artikel

Im Namen unserer Sicherheit

kulturaustausch.de | Die Europäische Union rüstet auf: An den Außengrenzen sollen künftig neueste Technologien zum Einsatz kommen. Ein Milliardenprojekt mit eklatanten Schwächen
Von Harald Schuman und Elisa Simantke

Aufbauarbeiten im Deutschen Pavillon, Venedig Biennale 2015. Foto: Manuel Reinartz

Interview

Biennale Venedig Backstage

ifa | ''Man braucht eine kindliche Lust am Basteln", sagt Manuel Reinartz zu seiner Tätigkeit als Technischer Leiter des Deutschen Pavillons der Biennale 2015. In der Reihe Biennale Venedig Backstage – 3 ½ Fragen wirft das ifa einen Blick hinter die Kulissen. In dieser Folge spricht Manuel Reinartz über seine Aufgaben und seinen Beitrag als Technischer Leiter. Der deutsche Beitrag ''Fabrik" der Biennale 2015 geht auf Weltreise. Die ersten Station ist das Sursock Museum in Beirut.
Von Charlotte Bastam

Video

CrossCulture Workshop 2016

ifa | Im August 2016 haben wir drei Stipendiaten des CrossCulture Programms beim Workshop in Stuttgart getroffen. Aus erster Hand wollten wir von ihnen wissen: "Welche Rolle spielt interkulturelle Bildung?

Gitarrenklänge hallen durch die Wüste: Über den Blues in Mali. Foto: Kimberly Richards (CC0 1.0), via Unsplash

Interview

''Die Wüste war unsere Musikschule''

kulturaustausch.de | Gitarrenklänge hallen durch die Wüste. Die Sonne sengt. Der Gittarist Ahmed Ag Kaedi spricht über den Blues in seiner Heimat Mali, seiner Leidenschaft zur Musik und sein konfliktreiches Leben als Tuareg. Denn im Leben der Tuareg hat Musik eine besondere Bedeutung: Sie verleiht ihnen eine Stimme im Kampf für mehr Unabhängigkeit und gegen die gewalttätigen Konflikten, die sie umgeben.
Von Nikola Richter

Gesucht sind kreative Plakate rund um das Thema ''Wir''. Foto: Henry Perks (CC0 1.0), via Unsplash

Ausschreibung

Plakatwettbewerb

ifa | Was verstehst du unter "wir"? In welchen Formen begegnet dir das "wir"? Die Abteilung Kunst ruft anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des ifa zur kreativen Gestaltung von Plakaten zum Thema ''Kulturen des Wir'' auf. Damit greift das ifa aktuelle Fragestellungen von Gemeinschaft, Vielfalt und Frieden auf. Denn die Frage, wer Teil des ''Wir" ist, gehört heute zu den viel und kontrovers diskutierten Themen. Vorschläge könnt ihr bis zum 23. April 2017 an art(at)ifa.de senden. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury sechs Gewinnerplakate aus, die im Laufe des Jahres turnusmäßig im Ausstellungsfenster neben der ifa-Galerie Stuttgart sowie im ifa-Veranstaltungsraum "Weltraum" ausgestellt werden.

Im Gespräch vertieft. Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli arbeiten eng zusammen. Foto: © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Ein Fall für zwei

ifa | Dieses Wohnzimmer ist so groß, dass der Blick sich verliert. Ein Fußballfeld findet hier Platz – und auch ein paar Dutzend Geflüchtete. Es riecht nach frisch gesägtem Holz und Leim. In dieser Umgebung arbeiten Florian Börner und Ahmed Al-Shaikhli eng miteinander zusammen. Sie erzählen von ihrer Arbeit in einer Flüchtlingsunterkunft, den täglichen Herausforderungen und den Lösungen, die sie zusammen suchen.

Von Jan Rübel

Im Kampf gegen Krisen. Foto: David Santaolalla (CC BY 2.0), via Flickr

Bericht

Syrien und Afghanistan – Krisenbewältigung in der Krise?

ifa | Wie geht die deutsche Außenpolitik mit internationalen Krisen um? Mit welchen Mitteln betreibt die Bundesregierung Ursachenbekämpfung? Und wie berichten Medien über Krisen? Im Rahmen der Reihe ''Außenpolitik live'' stellte sich Rüdiger König, Leiter der Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktforschung und Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts, am 20. Juni 2016 in Dresden den Fragen des Publikums. Von Nathalie Saccà

 

 

Gibt es einen Ausschaltknopf für asymmetrische Machtbeziehungen? Foto: Sylvain Naudin (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Studie

Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?

ifa | Wird es je ein ausgeglichenes Machtverhältnis zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden geben? Welche Potenziale und Vorteile bieten assymetrische Formen der Zusammenarbeit? Wie legitim sind sie? Diese und weitere Fragen untersucht die vom ifa herausgegebene Studie "Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?". Als Untersuchungsgegenstand dient die deutsch-tunesische Zusammenarbeit im höheren Bildungssektor im Rahmen des DAAD-Programmes 'Tunesia in Transition'.

Seligstadt in Siebenbürgen @ ifa / Kerzel

Bildergalerie

Auf den Spuren der Siebenbürger Sachsen in Rumänien

ifa | Die deutsche Schule steht leer, das evangelische Pfarrhaus dient als Jugendherberge. Knapp 200 Einwohner zählt Seligstadt heute. Es ist eines der ältesten von Siebenbürger Sachsen gegründeten Dörfer in Rumänien. Im November 2016 machten sich deutschsprachige Jugendliche aus Temeswar und Fogarasch auf die Suche nach seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Fotos von Florian Kerzel (ifa-Kulturmanager)

Dmitrii Vaccinium (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Migration – Religion – Identität

ifa | Welche Aushandlungsprozesse finden im Rahmen von Migration statt? Wie werden Identitäten und Zugehörigkeiten konstruiert? Welche Rolle spielen Sprache und Religion bei transnationaler Mobilität? Die Autoren des vorliegenden Sammelbandes erforschen den Alltag und die Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrungen, thematisieren Spannungen und Konflikte und zeigen Strategien der Abgrenzung  und des Dazugehören-Wollens auf.

Denkmal zu Ehren des 2005 ermordeten libanesischen Journalisten Gebran Tueni; Foto © ifa/Pfordte

Interview

"Von der Amnestie zur Amnesie"

ifa | "Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden", sagt die Journalistin und Orientalistin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv "UMAM Documentation & Research" versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. In ihrem aktuellen Dokumentarfilm "Tadmor" brechen ehemalige libanesische Gefangene des Assad-Regimes ihr Schweigen.
Interview von Juliane Pfordte

Muna Abdelbaqi aus Jordanien baut und managt Abwassersysteme in Flüchtlingslagern. © Sascha Montag, Zeitenspiegel

Porträt

Helfen ohne Grenzen

ifa | Eine junge Ingenieurin stellt sich technischen Problemen in Flüchtlingslagern und verknüpft dabei Erfahrungen aus Jordanien, Irak und Deutschland. Ein Porträt über Muna Abdelbaqi, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Jan Rübel

Blick in die Ausstellung "Über den Teppich" in der ifa-Galerie Stuttgart, 2016 © ifa/Siri Gögelmann

Interview

Blühende Bleistifte und gewebte Bilder

ifa | Als kleiner Junge spitzte Taysir Batniji am Ende der Schulferien stundenlang seine Stifte. Heute ist ein Feld aus Farbstiftspänen Teil einer seiner bekanntesten Performance. Der palästinensische Künstler wurde 1966 in Gaza geboren. In seiner Installation "Hannoun" – aktuell zu sehen in der ifa-Ausstellung "In the Carpet ǀ Über den Teppich" – stellt Batniji zwei zentrale Dimensionen seines Lebens gegenüber: den Konflikt im Gazastreifen und das Leben im Exil. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, sind die Arbeiten von Amina Agueznay. Die in Casablanca geborene Künstlerin liebt die Zusammenarbeit mit marokkanischen Weberinnen und anderen Handwerkern. In ihren Textilinstallationen setzt sie sich mit traditionellen Motiven und überlieferten Handwerkstechniken auseinander. Im Interview sprechen die beiden über den Zusammenhang Kunst, Kultur und Handwerk.    
Von Mustafa Yapakci und Siri Gögelmann

Veraltetes Schubladendenken trotz Multikulti? Foto: Lubomir Simek (CC BY 2.0), via flickr

Artikel

Manuela Bojadžijev: Was wir nicht hören wollen

kulturaustausch | Was bestimmt das ''Wir''? Was macht das ''Andere'' aus? Klassifikationsmuster verändern sich, viele Menschen sind immer weniger bereit, sich etablierten und statischen Identitäten zuzuordnen. Auch der rassistische Diskurs verschiebt sich. Manuela Bojadžijev diskutiert in ihrem Beitrag die Gefahren des heutigen Rassismus in Zeiten von Multikulturalismus.

Sieben Wochen unterstützte Daad Ibrahim die Evangelische Kirchengemeinde in Stuttgart-Obertürkheim. © Christian Püschner, Zeitenspiegel

Porträt

Kein Fremdeln vor der Fremde

ifa | Eine Libanesin will verstehen, was ehrenamtliches Engagement bedeutet, und kommt dafür nach Deutschland. Aus der Lernenden wird auch eine Lehrende. Ein Porträt von Daad Ibrahim, Stipendiatin des Föderprogramms CCP Flucht und Migration.
Von Birte Fuchs

Buchtipp "Europäisch verbunden und national gebunden", Foto: Aranxa Esteve (CC0 1.0), via Unsplash.

Buchtipp

Claudia Schneider: Europäisch verbunden und national gebunden

ifa | Die nationale Sprache und Kultur eines Landes sind der zentrale Gegenstand Auswärtiger Kulturpolitik. Die Repräsentation nach außen basiert auf einer klar umrissenen Identität. In ihrer Dissertation untersucht Claudia Schneider, inwiefern sich die Auswärtige Kulturpolitik der EU-Mitgliedstaaten europäisiert. Sie erforscht die Rolle europäischer Gedächtniskonstruktionen und geht der Frage nach, wie Kulturinstitute die europäische Identität wahrnehmen.

Foto: Aaron Burden (CC0 1.0), via Unsplash

Sonderpresseschau

Kulturschock Trump?

Folgen der US-Politik für Kunst, Kultur und Wissenschaft

ifa | Ein Dekret jagt das andere: Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump die politische Welt der USA verändert. Auch Kunst, Kultur und Wissenschaft sind von dieser Politik betroffen. US-amerikanischen Universitäten droht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten mit finanziellen Kürzungen. Der Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimisch geprägten Ländern beeinträchtigt den internationalen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Doch Trumps "Executive orders" bleiben nicht ohne Gegenwind: Museen und Universitäten wehren sich gegen die zunehmende Abschottung nach außen.

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